Köpfe
An dieser Stelle entsteht das “Who’s who” der deutschsprachigen Übersetzungs- und Dolmetschbranche mit Kurzbiografien der bekanntesten, einflussreichsten, mächtigsten oder sonstwie interessantesten Persönlichkeiten.
Anregungen, Kritik, Ergänzungen und Korrekturhinweise bitte per E-Mail an rs@uepo.de.
Zusammengestellt von Jessica Antosik. Stand: 05.01.2012.
Johann J. AmkreutzGeboren: 1938
Beruflicher Werdegang:
1968–2006: Übersetzungsbüro in Bergisch-Gladbach
Ab 2007: Übersetzungsbüro in Hillscheid
2005–2011: Präsident des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ)
Dörte AndresGeboren am 12. Juli 1952 in Steinfurt/Westfalen
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1971–1976: Dolmetsch-Studium am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität des Saarlandes
1976–1984: Dolmetscherin für Französisch und Englisch im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
1986–2002: Freiberufliche Konferenzdolmetscherin
Seit 1986: Dozentin am am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
1998–2000: Promotion (summa cum laude) im Fach Dolmetschen an der Universität Wien über das Thema “Konsekutivdolmetschen und Notation – Empirische Untersuchung mentaler Prozesse bei Anfängern in der Dolmetscherausbildung und professionellen Dolmetschern”
Seit 2004: Leiterin der Fachgruppe Dolmetschen am FTSK Germersheim
Seit 2004: Leiterin der Lehrveranstaltung “Freitagskonferenz”
Seit 2004: Koordinatorin des European Masters in Conference Interpreting (EMCI)
Seit 2004: Vertreterin des FTSK Germersheim bei den Konferenzen der Generaldirektion Dolmetschen der EU (vormals SCIC)
2007: Habilitation mit einer Arbeit zum Thema Dolmetscher als literarische Figuren
2010: Berufung zur Universitätsprofessorin auf Lebenszeit für Dolmetschwissenschaft an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Konferenzdolmetschen, Dolmetschen in Krisengebieten (Schwerpunkt Afghanistan, Irak und ehemaliges Jugoslawien), Fachdolmetschen im medizinischen, sozialen und juristischen Bereich, Dolmetschgeschichte, -ethtik und –didaktik, Video- bzw. Tele- und TV-Dolmetschen, Expertise im Dolmetschen/Entwicklung eines Kompetenzmodells, Dolmetschen und neue Technologien
Erste Professorin für Dolmetschwissenschaft in Deutschland
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. Dörte AndresAuszeichnungen und Preise:
Juli 2002: Forschungsförderungspreis der Vereinigung der Freunde der Universität Mainz e.V. für ihre Dissertation
Mai 2008: Exzellenzpreis für das Lehrprojekt “Freitagskonferenz” des FTSK Germersheim im “Exzellenzwettbewerb Studium und Lehre” des Landes Rheinland-Pfalz
Mai 2008: “Lehrpreis Rheinland-Pfalz 2007″ zur Würdigung herausragender persönlicher Leistungen in der Lehre
Renate von BardelebenBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1965: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz
1966: Wissenschaftliche Assistentin
1969–1970: Beurlaubt mit ACLS Stipendium USA
1972: Assistenzprofessorin
1975: Akademische Rätin
1978: Univ.-Prof. C3, FU Berlin; Ruf Universität Bamberg abgelehnt
1980: Univ.-Prof. C4 U Mainz
1991–1993: Prodekanin
1993–1995: Dekanin
1995–1998: Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tätigkeit am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Anglophonie des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
Forschungsgebiete: Englische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der Amerikanistik
Lehrgebiete: Amerikanische Sprache und Kultur
Akademische Grade: Prof. Dr. Dr. h.c. Renate von Bardeleben
Nun: Im Ruhestand
Ulrich BlumenbachGeboren am 2. Januar 1964 in Hannover
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium (Anglistik, Germanistik und Geschichte) an den Universitäten Münster, Sheffield und Berlin
1990: 1. Staatsexamen
Seit 1993: Übersetzer aus dem Englischen sowie aus dem Amerikanischen Englisch in die deutsche Sprache
Lehrbeauftragter im Studiengang “Literarisches Übersetzen” an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf
Mit Fritz Senn Leiter des Zürcher Übersetzertreffen
Übersetzer von u.a. Romane, Essays und Erzählungen von Paul Beatty, Agatha Christie, Giles Foden, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller, Raja Rao, Will Self, Tobias Wolff
Teilübersetzung des Werkes Finnegans Wake von James Joyce
2003–2008: Als Übersetzer von David Foster Wallaces Roman Infinite Jest beim Verlag Kiepenheuer & Witsch
2009: Veröffentlichung des Buches Unendlicher Spaß (Übersetzung von Infinite Jest)
2010: Veröffentlichung der Übersetzung von Jack Kerouacs Roman Unterwegs unter dem amerikanischen Originaltitel On The Road – Die Urfassung
Seit 08/2011: Übersetzung des Romans The Pale King von WallaceAuszeichnungen für die Übersetzung des Romans Unendlicher Spaß von David Foster Wallace:
2009: Hieronymusring für besondere Leistungen in der literarischen Übersetzung der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung sowie den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis
2010: Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung
2010: Kurd-Laßwitz-Preis
Artikel im Übersetzerportal
2010-10-01: “Unendlicher Spaß” für drei Euro die Stunde
2010-03-29: Literaturübersetzer Ulrich Blumenbach erhält Preis der Leipziger Buchmesse
Barbara Böer AlvesGeboren: 1937
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium (Übersetzen und Dolmetschen) an der Universität Heidelberg (Portugiesisch, Englisch, Spanisch)
Seit mehr als 30 Jahren freiberuflich tätig
Ab 1974 mit eigenem Büro als Übersetzerin und Konferenzdolmetscherin
2003–2005: Präsidentin des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ)
Daniel Brockmann
Beruflicher Werdegang:
Ab 1994: Erst Schulungs- und Supportspezialist, dann im Vertrieb, der technischen Dokumentation der TRADOS-Produkte und beim Aufbau der weltweiten TRADOS-Organisation tätig
Derzeit: Leiter des Produktmanagements bei SDL
Natascha Dalügge-MommeBildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Romanistik (Französisch, Spanisch), Slavistik (Russisch, Bulgarisch) und Amerikanistik mit Schwerpunkt Übersetzungswissenschaften
Abschluss: Magister Artium (MA)
Tätigkeit in einer Werbeagentur
Seit 1990: Freiberuflich als Fachübersetzerin und Dolmetscherin tätig
Vereidigte Dolmetscherin für die russische und französische Sprache
Ermächtigte Urkundenübersetzerin für die russische und französische Sprache
Seit 2006: 1. Vorsitzende von ADÜ Nord (Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V.)
Petra DrewerBildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium (Technisches Übersetzen) an der Universität Hildesheim (Sprachen: Spanisch, Französisch und Englisch)
1996–2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim
2002: Promotion am Fachbereich Informations- und Kommunikationswissenschaften
Seit 2003: Professur für Angewandte Sprachwissenschaft an der Hochschule Karlsruhe im Studiengang Technische Redaktion
Prodekanin der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Fachbeirätin im wissenschaftlichen Beirat des Dt. TerminologieTags (DTT)
Mitglied im DIN-Normungsausschuss Terminologie und im Rat für Deutschsprachige Terminologie der UNESCO
Forschungsschwerpunkte: Übersetzungs- und Terminologiewissenschaften (inkl. Projektmanagement)
Akademische Grade: Prof. Dr. Petra Drewer
Christiane Jacqueline Elisabeth DriesenBeruflicher Werdegang:
Promotion an der Ecole Supérieure d’Interprétation et de Traduction (ESIT), Sorbonne Nouvelle, Paris: Thema: “L’Interprétation auprès des Tribunaux pénaux en RFA”
Übersetzerin, Gerichtsdolmetscherin und Konferenzdolmetscherin (A-Sprache: Französisch, B-Sprache: Deutsch, C-Sprache: Englisch)
Aufträge aus der Wirtschaft sowie von EU-Institutionen, dem EuGH, dem Europarat und dem Internationalen Seegerichtshof
1985–1995 Bundesreferentin im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ), verantwortlich für Dolmetschen und Übersetzen bei Gerichten
1991–1992: Zusammen mit dem Zentrum für deutsche Gebärdensprache in Hamburg Organisation von Ausbildungskursen zur Einführung in das Gerichtsdolmetschen und die juristische Terminologie für Gebärdensprach- und Lautsprachdolmetscher
1994–1996: Zusammen mit UNITRAIN, einem Weiterbildungsverein der Universität Hamburg, Konzeption und Leitung einer Ausbildung für Gerichtsdolmetscher und -übersetzer
1998–2010: Professorin am Fachbereich Kommunikation und Medien der Hochschule Magdeburg-Stendal
Seit 2008: Wissenschaftliche Leitung des Weiterbildungsstudiums Gerichtsdolmetschen bei der AWW Universität Hamburg
03/2000–2002 Vizepräsidentin im BDÜ, Ressort Gerichts-, und Behörden- und Konferenzdolmetschen
2008: Achtwöchige DAAD Gastprofessur in Concepción (Chile) zur Miteinrichtung eines Dolmetschstudienganges
2009: Gründungsmitglied und Vize-Präsidentin der EULITA (European Legal Interpreters and Translators Association)
Akademische Grade: Prof. Dr. Christiane Jacqueline Elisabeth Driesen
Isabelle FleuryBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1988-1993: Studium der Germanistik und des Französisches als Fremdsprache an den Universitäten Blaise Pascal in Clermont-Ferrand (F) und Friedrich-Wilhelm in Bonn
1993–1998: Dozentin für Französisch an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn
1998–1999: Projektmanagerin für Softwarelokalisierung bei L&H Deutschland GmbH
1999–2003: Teamleiterin Projektmanagement, Schwerpunkt Industriekunden bei BGS Deutschland GmbH
2003–2005: Operations Manager bei Bowne Global Solutions Deutschland GmbH
Seit 2006: Mitinhaberin der unabhängigen Unternehmensberatung Fleury & Fleury GbR
Seit 2008: Vorstandsmitglied der tekom
Martin ForstnerGeboren am 23. August 1940 in Nürnberg
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1960–1968: Studium der Islamischen Philologie, Ethnologie, Afrikanistik in Erlangen, Wien, Köln und Mainz
1968: Promotion zum Dr. phil.
1975: Habilitation
1995: Univ.-Prof. für Islamische Philologie und Islamkunde
1968–1975: Assistent bzw. Assistenzprofessor (Universität Mainz)
1976–1993: Privatdozent (C 2-Professur)
Seit 1993: Univ.-Prof. (C 4) für Arabistik und Arabo-Translatologie
1992–1996: Vizepräsident von CIUTI (Conférence Internationale Permanente d’Instituts Universitaires de Traducteurs et Interprètes)
1996–2006: Präsident von CIUTI
Seit 2006: Generalsekretär von CIUTI
Gastprofessuren: Université de Tunis (1986/1988), Université d’Alger (1987/1991)
Studien- und Forschungsaufenthalte: Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten; Libanon; Türkei; Iran; Afghanistan; Senegal
Schwerpunkte in der Forschung: Geschichte des Abbasidischen Kalifats, Kulturgeschichte des Maghreb, Islam und Menschenrechte, Staats- , Zivil- und Strafrecht der arabischen Staaten und besonderer Berücksichtigung des Islamischen Rechts, Translationstheorie, interkulturelle Kommunikation
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. phil. Martin Forstner
Erika FuchsGeboren am 7. Dezember 1906 in Rostock
Gestorben am 22. April 2005 in MünchenBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1926: Abitur
1926: Beginn des Studium der Kunstgeschichte im Hauptfach, daneben der Archäologie und mittelalterlichen Geschichte in Lausanne, München und London
1931: Promotion über den Barock-Bildhauer Johann Michael Feichtmayr mit dem Titel: “Johann Michael Feichtmayr: Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Rokoko”
Nach dem Zweiten Weltkrieg: Als Übersetzerin für die deutsche Ausgabe des Reader’s Digest tätig
Ab 1951: Chefredakteurin der neu gegründeten deutschen Micky Maus
1951–1988: Übersetzerin der amerikanischen Comic-Geschichten für das deutsche Micky-Maus-Heft im Auftrag des Verlags Ehapa
Akademische Grade: Dr. Erika FuchsDie bekanntesten Übersetzungen von Erika Fuchs für Orte und Figuren der Disney-Comics:
Duckburg – Entenhausen
Scrooge McDuck – Dagobert Duck
Huey, Dewey, and Louie – Tick, Trick und Track
Beagle Boys – Panzerknacker
Black Pete – Kater Karlo
Gyro Gearloose – Daniel Düsentrieb
Helper – Helferlein
Flintheart Glomgold – Mac Moneysac
Gladstone Gander – Gustav Gans
Gus Goose – Franz Gans
Magica de Spell – Gundel Gaukeley
Junior Woodchucks – Fähnlein FieselschweifEhrungen:
1994: Morenhovener Lupe
2001: Sonderpreis zum Heimito von Doderer-Literaturpreis und Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim
Ehrenmitglied der D.O.N.A.L.D. (Deutsche Organisation Nichtkommerzieller Anhänger des Lauteren Donaldismus)
Wolfgang GhantusGeboren: 1930
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Journalistik-Studium in Leipzig und Halle
Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch
Dolmetscher von Mitgliedern des SED-Regimes wie Erich Honecker, Walter Ulbricht und Werner Lamberz
Nach der Wende: Für Lothar de Maizière tätig
Dolmetscher bei den Vereinten Nationen
Vorsitzender der Revisionskommission des Verbandes der Übersetzer und Dolmetscher e.V. (VÜD)
Artikel im Übersetzerportal
2011-09-23: Als Dolmetscher bei den Mächtigen der Welt: Wolfgang Ghantus war Diener vieler Herren
Andreas GipperGeboren: 1959 in Bonn
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Romanistik, der Germanistik und der Philosophie an den Universitäten Bonn, Toulouse, Frankfurt, Hannover
1991: Promotion an der Universität Hannover; Titel der Dissertation: “Der Intellektuelle. Konzeption und Selbstverständnis schriftstellerischer Intelligenz in Frankreich und Italien 1918-1930″
1991–1992: Lehraufträge an den Universitäten Hannover und Koblenz
1992–1994: DAAD-Lektor für Deutsche Sprache und Literatur an der Université des Sciences Humaines Strasbourg
1994–2000: Hochschulassistentur für romanische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum
2000: Habilitation in Bochum; Titel der Arbeit: “Wunderbare Wissenschaft. Die Literatur der Wissenschaftsvulgarisierung in Frankreich von Cyrano de Bergerac bis zur Encyclopédie”
2000–2003: Hochschuldozent an der Ruhr-Universität
2003: Berufung an die Universität Mainz (Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim) auf eine Professur für Französische und Italienische Kulturwissenschaft
Seit Mai 2011: Dekan des FTSK Germersheim
Forschungsgebiete: Geschichte und Vorgeschichte der Intellektuellen in Frankreich und Italien seit dem 18. Jahrhundert; Literatur und Wissenschaft; Geschichte der populärwissenschaftlichen Literatur in Frankreich Französische und italienische Kulturwissenschaft
Lehrgebiet: Französische und italienische Kulturwissenschaft
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. Andreas Gipper
Reiner HeardGeboren: 1954
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium (European Studies) in England (Bath University)
Danach: 2,5 Jahre für ein Übersetzungsbüro in Köln tätig
Ab 1979: Zunächst Übersetzer beim Sprachendienst des Auswärtigen Amts in Bonn, später stellvertretender Leiter des Fachbereichs “Terminologie und Dokumentation”
Seit 1992: Leitung des Sprachendienstes in der Energiewirtschaft
Vorsitzender und Geschäftsführer Vorsitzender des Fachverbandes der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher ATICOM e. V.
Seit 2002: Tätigkeit im Lenkungsausschuss von Fédération Internationale des Traducteurs (FIT Europe)
Seit 2008: Vorsitzender der FIT Europe
07/2011: Wahl in den FIT-Rat
Hans G. Hönig Geboren am 5. März 1941 in Stuttgart
Gestorben am 5. Juli 2004 in Landau
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Anglistik und Germanistik an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und am Trinity College (Dublin, Irland)
1967: Staatsexamen
1967–1969: DAAD-Lektor an der University of Sussex in England
1971: Doktorwürde mit dem literaturwissenschaftlichen Thema “Studien zur englischen Short Story am Ende des 19. Jahrhunderts: Stevenson, Hardy, Kipling und Wells”
Ab 1971: Dozent am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Anglophonie am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
Leiter der Fachgruppe Dolmetschen am FTSK Germersheim
Forschungsschwerpunkte: Didaktik des Übersetzens und Dolmetschens, mentale Prozesse beim Übersetzen und Dolmetschen
Akademische Grade: Dr. Hans G. Hönig
Artikel im Übersetzerportal
2004-07-09: Germersheim trauert: Dr. Hans G. Hönig gestorben
Dieter HuberBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1988: Promotion im Fach Computerlinguistik an der Universität Göteborg, Schweden
1990: Habilitation und Ernennung zum Hochschuldozenten an der Universität Göteborg, Schweden
1988–1990: Wissenschaftlicher Assistent (TH Göteborg)
1990: Gastwissenschaftler am Institut für Advanced Telecommunications Research (ATR) in Kyoto, Japan
1990–1993: Universitätsdozent (TH Göteborg)
1993–1994: Lehrstuhlvertreter der C4-Professur für Angewandte Informatik an der Universität Leipzig
Seit 1994: Universitätsprofessur für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (C4) am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
Ehemaliger Dekan des FTSK Germersheim
Forschungsgebiete: Computerlinguistik, Prosodie, Dolmetschwissenschaft, Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. Dieter Huber
Swetlana Geier(Gebürtig: Swetlana Michailowna Iwanowa)
Geboren am 26. April 1923 in Kiew
Gestorben 7. November 2010 in Freiburg im BreisgauBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1941: Abitur
1941: Immatrikulation an der Fakultät für westeuropäische Sprachen der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften und Übersetzerin am Geologischen Institut
Dolmetscherin für die Dortmunder Brückenbau AG
1943: Mit der Dortmunder Firma nach Deutschland gekommen
1944: Befreiung aus einem Ostarbeiterlager in Dortmund
Ab 1945: Studium der Germanistik und Vergleichenden Sprachwissenschaft in Freiburg im Breisgau dank eines Humboldt-Stipendiums
1953: Beginn der Übersetzertätigkeit im Rahmen der damals neuen Reihe Rowohlt Klassiker
1960: Lektorin für russische Sprache an der Universität Karlsruhe
Ab 1964: Lehrbeauftragte für Russische Sprache und Literatur an der Universität Karlsruhe
1964–1988: Lektorin für Russisch am Slawischen Seminar der Universität Freiburg
1979–1983: Lehrbeauftragte für Russische Sprache und Literatur an der Universität Witten/Herdecke
Eine der bedeutendsten Übersetzer russischer Literatur im deutschsprachigen Raum
(Bekannt für Übersetzungen der russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski, Tolstoi, Bulgakow und Solschenizyn)Auszeichnungen:
1995: Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg
1995: Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (Anerkennungspreis)
1998: Verdienstmedaille der Universität Karlsruhe
2000: Goldene Eule der Sokratischen Gesellschaft
2003: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2004: Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel
2007: Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie “Übersetzung”
2007: Ehrendoktorwürde der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Juan Carlos Jiménez MarinBildungsweg und beruflicher Werdegang:
Übersetzer- und Dolmetscherstudium in Barcelona
Ein Jahr an der Dolmetscher-Hochschule in Genf
Seit 1990: Fest angestellter Dolmetscher im Beamtenstatus bei der EU
Arbeitssprachen: Deutsch, Spanisch, Englisch und Französisch, außerdem spricht er Griechisch, Italienisch und Niederländisch
Leiter der deutschen Dolmetschkabine des Europäischen Parlaments
Klaus JökenGeboren: 1958 in Kleve
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium (Niederländisch und Geschichte) in Köln und Löwen/Belgien
Freier Lektor und Übersetzer von Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Comics und Sachbüchern über Geschichte, Kulturgeschichte und Kunstgeschichte aus dem Französischen und Niederländischen, u.a. von Jacques Le Goff, Denis Guedj, Roger Chartier, Sophie Caratini, Katherine Pancol, Dominique Marny, Al Uderzo, Morris: Lucky Luke, 5 Bde. 1994–98, Jean-Michel Charlier: Buck Danny, 46 Bde., Christian Godard: Vagabunden der Unendlichkeit, 10 Bde., Feest u. Arboris 1989–98, Anton van der Lem und Françoise Dierkens-Aubry
Übersetzer der Asterix-Alben 32–34
Artikel im Übersetzerportal
2009-10-29: Asterix-Übersetzer Klaus Jöken: “Meine Lieblingsfigur ist Troubadix”
Otto Adolf Wenzel Kade
Geboren am 28.03.1927 in Frýdlant (Tschechische Republik)
Gestorben am 02.11.1980 in EichwaldeBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1933–1938: Besuch der deutschsprachigen Volksschule in Frýdlant
1945–1946: Dolmetscher bei Narodni Vijbar in Frýdlant
1947–1949: Neulehrer an der Pestalozzischule in Neukirch/Lausitz
1949: Fachschuldozent für Russisch am Institut für Lehrerbildung Meissen
1950: Stellvertretender Leiter der Pädagogischen Fachschule für Russisch und Fachschuldozent
1950–1970: Simultan-/Konferenzdolmetscher und Leiter von Sprachmittlerkollektiven der DDR auf Parteitagen, Kongressen und internationalen Tagungen im In- und Ausland
1951–1953: Studienleiter und stellvertretender Leiter an der Fremdsprachenschule Leipzig
1951–1954: Gasthörer der Fachrichtungen Russistik und Bohemistik am Slavischen Institut der Universität Leipzig
1953–1956: Leiter der Fachrichtungen Dolmetscher und Übersetzer am Pädagogischen Institut Leipzig
1957–1959: Stellvertretender Direktor am Dolmetscher-Institut und Leiter der Fachrichtung Russisch
1957-1960: Mitherausgeber der Fachzeitschrift für Theorie und Praxis der Sprachmittlung Fremdsprachen
1957–1965: Dozent für Russische Sprache der Gegenwart am Dolmetscher-Institut der Philologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
1957–1974: Stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitschrift Fremdsprachen
1959–1961: Wahrnehmung der Geschäfte des Direktors am Dolmetscher-Institut
1964: Promotion zum Dr. phil. in Übersetzungswissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig (Titel der Arbeit: “Subjektive und objektive Faktoren im Übersetzungsprozess. Ein Beitrag zur Ermittlung objektiver Kriterien des Übersetzens als Voraussetzung für eine wissenschaftliche Lösung des Übersetzungsproblems”)
1965–1967: Mitglied der Sektion Dolmetscher beim Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR
1965–1969: Dozent für Übersetzungswissenschaft an der Philologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
1965–1969: Stellvertretender Direktor am Dolmetscher-Institut
1969–1980: Leiter im Wissenschaftsgebiet Slawisch-deutsche Übersetzungswissenschaft der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig
1969–1980: Professur für Übersetzungswissenschaft an der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig
1972–1975: Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig
1974: Gastprofessur für Übersetzungstheorie an der Humboldt-Universität zu Berlin
1978: Promotion zum Dr. sc. phil. in Übersetzungswissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig (Titel der Arbeit: “Die Sprachmittlung als gesellschaftliche Erscheinung und Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung”)
Akademische Grade: Prof. Dr. sc. phil. Otto Adolf Wenzel Kade
Klaus KaindlBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1988: Magister der Philosophie, Studienrichtung Übersetzen an der Universität Wien
Seit 1990: Universitätsassistent am Zentrum für Translationswissenschaft (vorm. Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung) der Universität Wien
Seit 2000: Ao. Universitätsprofessor am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien
1993: Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität Wien
2000: Habilitation an der Universität Wien
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Übersetzungstheorie, Literarische Übersetzung, Übersetzungskritik und -vergleich, Opernübersetzung, Comicübersetzung, Popularmusik und Übersetzung, Übersetzungsdidaktik
Gastprofessuren:
1994: Visiting Professor am CERA-Chair for Translation, Communication and Cultures, Leuven/Belgien
2001–2003: Institut für Translationswissenschaft, Universität Innsbruck
2006: Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft, Universität Graz
Akademische Grade: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Klaus Kaindl
Sylvia Kalina Geboren: 1947 in Bremen
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1966–1970: Studium am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg (Englisch, Französisch)
Ab 1970: Tätigkeit als Konferenzdolmetscherin, Einsätze für internationale Organisationen und auf Fachkonferenzen
1980–1999: Lehrtätigkeit am IÜD der Universität Heidelberg in der Dolmetschausbildung im Fach Englisch
1997: Promotion zum Dr. phil. (Thema der Dissertation: “Strategische Prozesse beim Dolmetschen - Theoretische Grundlagen, empirische Untersuchungen, didaktische Konsequenzen”)
1999: Berufung als Professorin (C2) an die Fachhochschule Köln mit dem Lehrgebiet “Theorie und Praxis des Dolmetschens”
2004: Berufung auf die Stelle als Professorin (C3) an der Fachhochschule Köln mit dem Lehrgebiet “Mehrsprachige Kommunikation – Schwerpunkt Translation”
Forschungsschwerpunkte: Dolmetschdidaktik, Qualitätssicherung beim Dolmetschen, Übersetzen und Dolmetschen als Teilbereiche der Translation
Rainer KohlmayerGeboren: 1940 in Otterbach bei Kaiserslautern
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Ab SS 1959: Studium der Germanistik, Anglistik, Amerikanistik, Philosophie, Pädagogik, Geschichte in Saarbrücken und Mainz
1960–1961: Deutschlehrer an der Amerikanischen Schule in Sembach bei Kaiserslautern
SS 1963: Stipendiat der Europäischen Bildungsgemeinschaft an Sprachschule in London
1964–1965: German Assistant an der Alleyne’s Boys Grammar School in Stevenage, England
1967: Staatsexamen in Germanistik, Anglistik, Amerikanistik
Promotionsstipendium der Stiftung Volkswagenwerk
Seit 1967: Wissenschaftlicher Angestellter am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim (Germanistisches Institut)
1974: Promotion am Fachbereich Philologie I der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer mediävistisch-literaturwissenschaftlichen Dissertation
1980: Gründung der Uni-Bühne Germersheim
Seit 1982: Herausgeber und Verfasser der Zeitschrift Die Schnake (Zeitschrift für Sprachkritik, Satire, Literatur)
Seit 1989: Außenmitarbeiter des Sonderforschungsbereichs Literarische Übersetzung der Universität Göttingen (für Anglistik)
1995: Habilitation mit einer übersetzungs- und theaterwissenschaftlichen Arbeit über die Rezeption von Oscar Wildes Komödien im deutschsprachigen Theater; Venia Legendi für Interkulturelle Germanistik
Seit 1998: Leiter der Fachgruppe Literatur- und Medienübersetzung und Gründung des Forums LiteraturÜbersetzen Germersheim (FLÜGE)
Januar 2001: Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor
Akademische Grade: Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Lehrte an den Universitäten Zürich, Stockholm und Heidelberg
Professor für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Bergen (Norwegen)
Bekannt für die Äquivalenztypologie
Arbeitsschwerpunkte: Übersetzungswissenschaft, Phraseologie und Soziolinguistik
Emil KrebsGeboren am 15. November 1867 in Freiburg in Schlesien
Gestorben am 31. März 1930 in Berlin
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
03/1887: Abitur mit 19 Jahren am evangelischen Gymnasium in Schweidnitz/Schlesien, spricht 12 Sprachen
1887: Studium der Evangelischen Theologie und Philosophie (1 Semester) an der Universität Breslau
1888–1891: Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Berlin (1. Staatsexamen)
1888–1890: Chinesisch-Studium am Seminar für Orientalische Sprachen (SOS) der Universität Berlin (Abschlussdiplom)
Bis 09/1893: “Königlich preußischer Gerichtsreferendar” in Gottesberg/Schlesien und am Kammergericht Berlin
08/1891: Gesuch an das Auswärtige Amt Berlin: Dolmetscher in Peking
1892/1893: Türkisch-Studium am Seminar für Orientalische Sprachen (SOS)
09/1893: Entsendung nach Peking als Dolmetscheraspirant (Verpflichtungserklärung für mindestens 10 Jahre)
1897–1900: Aufenthalt in Tsingtau (Pachtgebiet Kiautschou) als Dolmetscher, Vorstand der chinesischen Kanzlei und Bezirksamtmann mit richterlichen Aufgaben
07/1901: Ernennung zum 1. Dolmetscher der Pekinger Gesandtschaft mit dem Titel “Secrétaire interprète” als Chefdolmetscher, überragende Autorität auf dem Gebiet der Sprachen Chinesisch, Mongolisch, Mandschurisch und Tibetisch
02/1912: Ernennung zum Legationsrat durch Kaiser Wilhelm II. persönlich
03/1917: Abreise aus Peking wegen Abbruch der diplomatischen Beziehungen
09/1917: Versetzung in den einstweiligen Ruhestand
11/1917: Auswärtiges Amt, Nachrichtenstelle für den Orient (später: Deutsches Orientinstitut)
03/1921: AA, Abt. I (Personal und Verwaltung) Chiffrierbüro, japanische Abteilung
Seit 05/1922: Nebenamtlich Dolmetscher für die finnische Sprache bei Gerichten und Standesämtern in Berlin und Regierungsbezirk Potsdam
Seit 07/1923: Beschäftigung im Sprachendienst des AA; Zitat des damaligen Leiters des Sprachendienstes Gautier: “Krebs ersetzt uns 30 Außenmitarbeiter.”
31.03.1930: Tod durch Gehirnschlag
2000: Frau Prof. Dr. med. Katrin Amunts (Hirnforschungszentrum Jülich) bestätigt sein Sprachgenie
Emil Krebs beherrscht 68 Sprachen in Wort und Schrift
Ulla von KunhardtBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1964: Abschluss als Diplom-Dolmetscherin an der Universität Heidelberg
Ermächtigte Übersetzerin und Beeidigte Dolmetscherin (OLG Köln)
Seit 1964 als Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin tätig
1974–1980: USA-Aufenthalt
1995–2006: Leitende Konferenzdolmetscherin beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg
Sprachen: Dänisch, Deutsch (B-Sprache), Englisch, Französisch, Norwegisch, Schwedisch (A-Sprache), Spanisch
Fachgebiete: EU-Recht, Weitere Rechtsgebiete auf Anfrage, Wirtschaft, Umwelt, Sozialpolitik, ArbeitsschutzEhrenamtliche Tätigkeiten:
Gründungsmitglied des Bonner Übersetzer- und Dolmetscherforums
1991–1996: Bundesreferentin für Konferenzdolmetscher im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ)
Bis 2003 Vorstandsmitglied der Berufsgruppe Konferenzdolmetscher im BDÜ
Gründungsmitglied des Verbandes der Konferenzdolmetscher im BDÜ
Sigrid Kupsch-Losereit
Geboren: 1942 in Dortmund
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1961–1966: Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Heidelberg, Bonn, Tours und Caen
1969: Promotion über die Lyrik der französischen Symbolisten an der Universität Heidelberg
1970–1972: DAAD-Lektorin an der Universität Reims
Akademische Mitarbeiterin am Institut für Französische und Italienische Sprache und Kultur des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
1973–2005: Teilnahme an Tagungen und internationalen Konferenzen; im Rahmen von internationalen EU-Programmen (Erasmus, Socrates etc.) an Universitäten in Bordeaux, Paris, Prag und Antwerpen in der Lehre tätig
Forschungsschwerpunkte: Translationswissenschaft, französische Landeskunde und französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts
Akademische Grade: Dr. phil. Sigrid Kupsch-Losereit
Seit 2005: Pensioniert
Ingrid Kurz
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Übersetzer-/Dolmetscher- und Psychologiestudium an der Universität Wien (Dissertation: “Der Einfluss der Übung und Konzentration auf simultanes Sprechen und Hören”)
Seit 1965: Freiberufliche Konferenzdolmetscherin
Seit 1968: Live-Dolmetschungen für den ORF
1992: Habilitation (Venia Docendi: Angewandte Dolmetschwissenschaft und Dolmetschdidaktik)
Seit 1998: Ao. Univ.-Prof. am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien
Internationale Lehr- und Vortragstätigkeit
Etwa hundert Publikationen zu verschiedenen dolmetschwissenschaftlichen Themen
Akademische Grade: Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Dolm. Dr. Ingrid Kurz
Forschungsschwerpunkte: Konferenz- und Mediendolmetschen, kognitionspsychologische Aspekte des Dolmetschens, Geschichte des Dolmetschens
Paul Kußmaul
Geboren: 1939 in Stuttgart
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1959–1965: Studium (Anglistik und Germanistik) in Tübingen, Newcastle und München
1971: Promotion über “Bertolt Brecht und das englische Drama der Renaissance” an der Universität Bristol
1983–2005: Leiter der Fachgruppe Übersetzen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim
1984–1997: DAAD-Dozent für Übersetzungswissenschaft an Universitäten in Jordanien, Indien, Indonesien, Thailand, China, Argentinien und in der Türkei
Gründungsmitglied der European Society for Translation Studies (EST) sowie Mitglied der Beiräte der im Stauffenburg-Verlag in Tübingen erscheinenden Studien zur Translation und der Zeitschrift für Translatologie – Universität Istanbul
Seit 2005: Pensioniert
Annelie Lehnhardt
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1975: Diplom-Dolmetscherin für Spanisch und Englisch an der Universität des Saarlandes
1978–2003: Dolmetscherin im Auswärtigen Amt
Seit 2003: Leiterin des Dolmetschdienstes des Auswärtigen Amtes
Jutta LimbachGeboren am 27. März 1934 in Berlin
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1955–1958: Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Freiburg
1958: 1. Staatsexamen in Jura
1962: 2. Staatsexamen
1963–1966: Akademische Rätin am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin
1966: Promotion über Theorie und Wirklichkeit der GmbH
1971: Habilitation über “Das gesellschaftliche Handeln, Denken und Wissen im Richterspruch”
1972–1999: Professorin am der Freien Universität Berlin
1982: Gastprofessorin in Bremen
1987–1989: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
1989–1994: Senatorin für Justiz in Berlin
1992–1993: Mitglied der Gemeinsamen Verfassungskommission des Bundesrats und Deutschen Bundestages
1994–2002: Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts
2002–2008: Präsidentin des Goethe-Instituts
Bis 2007: Vorsitzende des Deutschen Sprachrats
Seit 2009: Vorsitzende des Medienrats der Medienanstalt Berlin-Brandenburg
Akademische Grade: Univ.-Prof. a. D. Dr. Jutta LimbachAuszeichnungen:
2002: Bundesverdienstkreuz
2002: Leibniz-Ring-Hannover
2005: Louise-Schroeder-Medaille
2006: Humanismus-Preis des Deutschen Altphilologenverbandes
2006: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2007: Wahl in den Universitätsrat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
2008: Ehrendoktorwürde der Universität Bremen
2009: Dorothea-Schlözer-Medaille der Universität Göttingen
André LindemannGeboren: 1961
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1982–1986: Studium der Theoretischen und Angewandten Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig
Diplom-Sprachmittler für Polnisch und Russisch mit einem Abschluss der Universität Leipzig
Seit 1996 in verschiedenen Vorstandspositionen für den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) tätig, darunter sechs Jahre 1. Vorsitzender des BDÜ-Landesverbandes Berlin-Brandenburg
2009: Vizepräsident des BDÜ
Seit April 2011: BDÜ-Präsident
Enrique López-Ebri
Beruflicher Werdegang:
Seit 1965: Geschäftsführer von LÓPEZ-EBRI Fachübersetzungen GmbH in Bremen
Lange Zeit Vorsitzender des BDÜ-Landesverbandes Bremen
Im DIN-Ausschuss (QSD e. V.) für die DIN EN 15038
Geboren: 1955
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1984: Abschluss als Diplom-Übersetzer am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
1986: Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen im Bereich Lexikographie
Seit 2008: Lehrauftrag im Fach Terminologie an der Hochschule Anhalt (FH) in Köthen
Seit etwa 20 Jahren in der Übersetzungs- und Dokumentationsbranche tätig
Geschäftsführer und Mitbegründer der D.O.G. Dokumentation ohne Grenzen GmbH in Leonberg bei Stuttgart
Artikel im Übersetzerportal
2011-08-04: Wechsel des Translation-Memory-Systems: Was hat das für Folgen?
2010-09-18: Terminologieaustausch für die Praxis
2010-07-30: Translation Memories unter der Lupe
2010-05-05: Übersetzungsgerechtes Schreiben: Tipps für Kunden
2009-09-04: MemoQ 3.6: Aufsteigender Stern aus dem Osten
Christiane NordGeboren: 1943
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1967: Diplom-Übersetzerin für Spanisch und Englisch (Universität Heidelberg)
1983: Dr. phil. in Hispanistik (Sprach- und Literaturwissenschaft) und Übersetzungswissenschaft an der Universität Heidelberg, mit einer Arbeit über neueste Entwicklungen im spanischen Wortschatz
1991–1992: Gastprofessur an der Universität Wien
1993: Habilitation in Angewandter Translationswissenschaft und Übersetzungsdidaktik an der Universität Wien, mit einer Arbeit über die Übersetzung von Titeln und Überschriften
1994–1996: Lehrstuhlvertretung an der Universität Hildesheim
1996: Gastprofessur an der Universität Innsbruck
1996–2005: Professorin für Translationswissenschaft und Fachkommunikation an der Hochschule Magdeburg-Stendal in Magdeburg, verantwortlich für den Lehrbereich Spanisch
1998–2000: Prorektorin der Hochschule Magdeburg-Stendal in Magdeburg
Zahlreiche DAAD-Kurzzeitdozenturen u.a. in Asien (Indien, Indonesien, Thailand, Vietnam), Lateinamerika (Argentinien, Brasilien, Chile, Kuba, Mexiko, Venezuela) sowie in Südafrika, Jordanien und Russland
2000: CETRA-Professorin (Misano Adriatico/Italia)
Etwa 200 Publikationen über Theorie, Methode und Didaktik des Übersetzens
Akademische Grade: Prof. Dr. phil. habil. Christiane Nord
Seit 2005: Pensioniert
Gudrun Penndorf
Geboren: 1938
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Übersetzer- und Dolmetscherausbildung Französisch und Italienisch in den Fachgebieten Wirtschaft und Recht in Heidelberg und München
Beim Langenscheidt-Verlag und als Gerichtsdolmetscherin tätig
1978: Beginn des Magister-Studiums der Allgemeinen und Romanischen Sprachwissenschaften
Langjährige Unterrichtstätigkeit als Dozentin am Sprachen- und Dolmetscher-Institut München
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München
1967–1993: Freiberufliche Übersetzerin (Schwerpunkt: Comic-Übersetzungen aus dem Französischen und Italienischen, bisweilen Amerikanischen)
Ab 1968: Übersetzerin für den Ehapa-Verlag von fast zweihundert Walt Disneys “Lustigen Taschenbüchern” aus dem Italienischen ins Deutsche
Übersetzerin von zahlreichen Lucky-Luke-Heften
1968–1992: Übersetzerin von Band 1 bis 29 der bisher 34 Asterix-Alben ins Deutsche
Bekannt für Ausdrücke wie “Die spinnen, die Römer” und “Orgien, Orgien, wir wollen Orgien”
Teilnahme am Projekt zur Integration von Migrantinnen
Lehrbeauftragte für Französisch und Wirtschaftsfranzösisch am Institut für Romanische Philologie der Universität München
Artikel im Übersetzerportal
2009-10-28: “Das ist ja unübersetzbar!” Asterix-Übersetzerin Gudrun Penndorf im Interview
Matthias PerlGeboren am 16. April 1948 in Leipzig
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1966–1971: Diplom-Sprachmittler (Englisch/Spanisch) an der Universität Leipzig
1971–1973: Forschungsstudium Hispanistik/Sprachwissenschaft (Dissertation: “Untersuchungen von semantischen Relationen ausgewählter deutscher und spanischer Verben”) an der Universität Leipzig
1972–1973: Postgraduales Studium an der Universität Havanna und am Institut für Literatur und Linguistik der Kubanischen Akademie der Wissenschaften
1973: Promotion
1982: Habilitation über “Die Bedeutung des Kreolenportugiesischen für die Herausbildung der Kreolsprachen in der Karibik unter besonderer Berücksichtigung der kubanischen ‘habla bozal’” an der Universität Leipzig
1982: Facultas docendi für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Leipzig
1973–1985: Assistent bzw. Oberassistent (Universität Leipzig)
1985–1992: Univ.-Dozent (Universität Leipzig)
1988: Gastlehrtätigkeit (Hispanistische Sprachwissenschaft) an den Universitäten Santa Clara und Santiago de Cuba
1990–1991: Gastlehrtätigkeit (für spanische Sprachwissenschaft) an der Freien Universität Berlin (Wintersemester)
1992: Ruf auf C3-Professur (Romanistik) an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Germersheim)
Mitglied des Vorstandes und Vizepräsident (1991–95) des deutschen Hispanistenverbandes
1992–1993: Gastlehrtätigkeit (portugiesische Sprachwissenschaft) an der Universität Leipzig (Wintersemester)
2005: Gastprofessur an der Universidad de Costa Rica in San José für Kreolistik
Forschungsgebiete: Sprachkontakte in Lateinamerika, Sprachen und Kulturen der Karibik, Portugiesisch in Afrika und Asien, Kreolistik, afroamerikanische Sprachvarietäten, Missionarslinguistik
Gastprofessor bzw. invited speaker u.a. an den Universitäten:
Universidad Central de las Villas (Santa Clara, Cuba), Universidad de La Habana, Universidad de Oriente (Santiago de Cuba), Universidad de Los Andes (Bogotá), Universidad de Cartagena de Indias, Universidad de la Sabana (Bogotá), Universidad Central de Venezuela (Caracas), Universidad de Los Andes (Mérida), Universidade de Brasília, Universidad de Costa Rica (San José), Universidade de Coimbra, Universidade de Lisboa, Universidad de La Laguna, Universidad de València, Universidad de Valladolid, Universität Graz, Gelt Dekker Institute for Advanced Cultural Studies (Curaçao), University of California (Irvine), Rijksuniversiteit van Leiden
Studien- und Forschungsaufenthalte in Spanien, Portugal, Kuba, Dominikanische Republik, Brasilien, Costa Rica, Venezuela, Kolumbien, Niederländische Antillen und USA
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Matthias Perl
Hans PichGeboren: 1966
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1985–1990: Grundstudium Elektrotechnik und Grundstudium Informatik an der TU Berlin
1990–1994: Studium der Informatik mit Nebenfach Personal und Organisationswesen an der Universität Passau
1994–1999: Hausverwalter bei der Hausverwaltung Pich + Poster GbR
1996–1998: Im Vertrieb von unitext language services GmbH, jetzt euroscript, tätig
Seit 1997: DSC-Projektleiter
Seit 2008: Verantwortlich für den Bereich Business Development
Franz PöchhackerBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1982–1987: Ausbildung zum Konferenzdolmetscher (Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch) an der Universität Wien und am Monterey Institute of International Studies (USA)
Seit 1988: Freiberuflicher Konferenzdolmetscher
Seit 1994: Mediendolmetscher für das österreichische Fernsehen
1994: Promotion (Thema: “Simultandolmetschen als komplexes Handeln. Ein Theorie- und Beschreibungsrahmen, dargestellt an einer Fachkonferenz”)
Akademische Grade: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Pöchhacker
Klaus PörtlGeboren: 1939 in Budweis (Tschechische Republik)
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1959–1965: Studium von in München und Madrid
1965: Promotion
1966: Verlagslektor bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt
1967–1971: DAAD-Lektor an der Universidad de Navarra, Pamplona
1971–1975: Assistent bzw. Assistenzprofessor (Universität Mainz)
1975: Habilitation an der Universität Mainz mit Venia für Romanische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der Hispanistik
1975–1990: Privatdozent und C2-Professor an der Universität Mainz
1985–1990: Vizepräsident für Studium und Lehre an der Universität Mainz
Seit 1990: C4-Professor am Institut für Spanische und Portugiesische Sprache und Kultur am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim
Gründer und Leiter des Centro de Estudios Latinoamericanos
Forschungsgebiete: Modernes Theater in Spanien, Portugal und Lateinamerika, Literatur des 20. Jahrhunderts in Spanien, Lateinamerika und Portugal, Literatur des Siglo de Oro und des 19. Jahrhunderts in Spanien
Gastprofessor bzw. invited speaker u.a. an den Universitäten:
Universidad de Los Andes (Bogotá), Universidad de Cartagena de Indias, Universidad Central de Venezuela (Caracas), Universidad de Los Andes (Mérida), Universidad de Navarra (Pamplona), Cornell University (Ithaca), North Carolina State University (Raleigh), Vanderbilt University (Nashville), Universidad de Concepción (Chile), Staatliche Hochschule Maurice Thorez für Fremdsprachen Moskau (Rußland), Universität Salzburg
Studien- und Forschungsaufenthalte in Spanien, Portugal, Chile, Ecuador, Kolumbien und Venezuela
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. Klaus Pörtl
Nun: Im Ruhestand
Erich PrunčGeboren: 1941 in St. Kanzian (Österreich)
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Slawistik in Graz, nebenbei als Gerichtsdolmetscher tätig
60er-Jahre: Mitbegründer der slowenischen Literatur- und Kulturzeitschrift mladje, in der er unter dem literarischen Pseudonym Niko Darle veröffentlichte; Gründung und Leitung der Theatergruppe oder mladje
1988–2005, 2007–2009: Leiter des Instituts für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung bzw. für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz
Professor am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft der Universität Graz
Dank seiner Initiative wurden die Studienfächer Gebärdendolmetschen und Albanisch an der österreichischen Uni eingeführt
2011: Gastprofessur an der Universität Mainz
Akademische Grade: Prof. em. Dr. Erich PrunčPublikationen aus den Bereichen der Slawistik und der Translationswissenschaft mit den Schwerpunkten Geschichte der Translationswissenschaft, Translationskultur und Translationsethik
Siegfried Ramler
Geboren: 1925 als Sohn jüdischer Eltern in Wien
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1938: Flucht mit einem Kindertransport nach London
Fortsetzung seiner Ausbildung im Fremdsprachenbereich
Dolmetscher von Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg
Zu Kriegsende: Übersetzer bei der US-Air-Force
1945–1949: Simultandolmetscher bei den Nürnberger Prozessen
1950: Umzug nach Hawaii
Sprachenlehrer auf Hawaii
In der gesamten asiatisch-pazifischen Region “Senior Adjunct Fellow” des hawaiianischen East-West-Center
Artikel im Übersetzerportal
2010-11-20: Nürnberger Prozesse: Nach 65 Jahren Gedenkstätte eingerichtet
Christian RathmannGeboren am 3. September 1970
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Besuch der Gehörlosenschule in Erfurt
1991–2005: Studium (Linguistik, Psychologie, Erziehungswissenschaften und Gebärdensprache) an der Universität Hamburg, am LSA Summer Linguistics Institute at University of New Mexico, der Gallaudet University, University of Texas at Austin und am LSA Summer Linguistics Institute at University of Illinois at Champaign-Urbana
1991–1994: Forschungsassistent am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser der Universität Hamburg
2005: Doktortitel an der University of Texas (Dissertation über Eventstruktur in der Amerikanischen Gebärdensprache)
Hochschullehrer an der LSA Summer School am Massachusetts Institute of Technology, der Ohio State University und der University of Bristol
Seit 04/2008: W3-Professur für Gebärdensprachlinguistik und Gebärdensprachdolmetschen an der Universität Hamburg
Seit 2009: Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (IDGS) in Hamburg
1. Vorsitzender der Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e.V.
Mitbegründer des internationalen Netzwerks gehörloser Akademiker DeafAcademics.org
Forschungsschwerpunkte: Linguistische Struktur und Funktion, Spracherwerb, Sprachlernen und Sprachverwendung sowie Deaf Studies
Erster gehörloser Professor in Deutschland
Akademische Grade: Prof. Dr. Christian Rathmann
Uwe ReinkeGeboren am 4. September 1964 in Lünen
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1985–1991: Studium an der Fachrichtung “Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen” der Universität des Saarlandes (Englisch, Russisch, Wirtschaft) sowie an der University of Bradford (UK) und der Eisenbahn-Ingenieur-Hochschule Moskau
Seit 1991: Freiberuflicher Übersetzer (IT, Softwarelokalisierung)
Seit 1999: “Bundesreferent für Sprachdatenverarbeitung und Übersetzungstools” beim Bundesverband der Übersetzer und Dolmetscher e.V. (BDÜ)
2000–2003: Mitverleger und Chefredakteur der Zeitschrift MDÜ – Mitteilungen für Dolmetscher und Übersetzer (Herausgeber: BDÜ)
2003: Promotion zum Dr. phil.; Thema der Dissertation: “Translation Memories: Systeme – Konzepte – Linguistische Optimierung”
10/1991–02/2006: Lehrtätigkeit an der Fachrichtung “Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen” der Universität des Saarlandes: Sprachdatenverarbeitung (computergestütztes Übersetzen, Softwarelokalisierung, computergestützte Terminologieverwaltung) Übersetzen Englisch – Deutsch
Mitarbeit im EU-Projekt “eCoLoRe – eContent Localisation Resources for Translator Training”
04/2005–02/2006: Vertretung der Professur für Sprach- und Übersetzungstechnologie an der Fachhochschule Köln
Seit 03/2006: Professor für Sprach und Übersetzungstechnologie an der Fachhochschule Köln
Forschungsinteressen: Evaluierung von Übersetzungswerkzeugen, Einfluss von Übersetzungswerkzeugen auf den Übersetzungsprozess, Softwarelokalisierung, übersetzungsdidaktische Aspekte des Einsatzes von Übersetzungswerkzeugen, Entwicklung von Lehrmaterialien zur computergestützten Übersetzung
Akademische Grade: Prof. Dr. phil. Uwe ReinkeNatália Rózsa
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin
Diplom-Übersetzerin und beeidigte Dolmetscherin für die Sprachen Deutsch, Englisch und Ungarisch
Seit 1998: Tätigkeit als Konferenzdolmetscherin
Seit 2004: 1. Vorsitzende des Verbandes der Übersetzer und Dolmetscher e.V. (VÜD)
Seit 2005: Ratsmitglied der Internationalen Föderation der Übersetzer
Heidemarie SalevskyGeboren am 20. August 1944 in Bad Liebenwerda
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Juni 1962: Abitur in Berlin
1962–1966: Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophische Fakultät, Institut für Slawistik, Institut für Anglistik/Amerikanistik, Institut für Kommunikationswissenschaft, Institut für Philosophie)
Einjähriges Teilstudium (7. u. 8. Semester) am Moskauer Staatlichen Fremdspracheninstitut “Maurice Thorez” (jetzt: Moskauer Staatliche Linguistische Universität)
1966: Examen als Dipl.-Dolmetscherin und Dipl.-Übersetzerin für Russisch und Englisch an der Humboldt-Universität zu Berlin
1966–1967: Postgraduales Studium (2 Semester) am Dolmetscherinstitut der Universität Leipzig
1967: Examen als Dipl.-Konferenzdolmetscherin (Russisch-Deutsch und Deutsch-Russisch) am Dolmetscherinstitut der Universität Leipzig
1967–1973: Hauptberuflich tätig als Dolmetscherin, Übersetzerin und Lektorin (3 Jahre bei Intertext Berlin, danach freiberuflich)
1973–1996: Hauptberuflich tätig an der Humboldt-Universität zu Berlin, nebenberuflich (1973-77) als Dolmetscherin, Übersetzerin und Lektorin
1983: Verteidigung der Promotion B (Habilitationsschrift) zum Thema: “Allgemeine und spezielle Probleme des Simultandolmetschens als einer spezifischen Art der Redetätigkeit”
1983: Beschluss des Akademischen Senats der Humboldt-Universität zu Berlin zur Verleihung des akademischen Grades Dr. sc. phil. für Übersetzungswissenschaft
1983: Facultas docendi (Venia Legendi) für das Fachgebiet Übersetzungswissenschaft
1984: Berufung zur Ordentlichen Dozentin für Übersetzungswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
1990–1996: Leiterin der Abteilung Translationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin/Institut für Slawistik
1996: Berufung zu Professorin (C3) für Translationswissenschaft, Angewandte Sprachwissenschaft und Fachkommunikation Russisch an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Derzeit: Professorin für Translationswissenschaft an der Okan Universität Istanbul, Leiterin des Forschungsseminars zur Translationswissenschaft und Fachkommunikation (gegr. 1989 an der Humboldt-Universität zu Berlin)
Gastprofessuren:
WS 1991/92: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
SS 1993: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
FS 1994: State University of New York at Binghamton
WS 1994/95: Universität Wien
Akademische Grade: Prof. Dr. Heidemarie Salevsky, Dr.sc.phil. (Translationswissenschaft); Dipl.-Dolmetscherin und Dipl.-Übersetzerin (Russisch und Englisch); Dipl.-Konferenzdolmetscherin (Russisch)12 Buchpublikationen und über 120 Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden
Hans Schindler
Geboren: 1952 im Schwarzwald
Beruflicher Werdegang:
Seit 1980: Dolmetscher für die EU (Einer der dienstältesten Dolmetscher in Brüssel)
Im Einsatz für die Europäische Kommission, für den Ministerrat, den Ausschuss der Regionen und die Europäische Investitionsbank
Spezialgebiete: Wirtschaft und Finanzen
Arbeitssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Niederländisch
Hinrich Schmidt HenkelGeboren am 15.11.1959 in Berlin
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Germanistik und Romanistik
Seit 1987: Übersetzer von Romanen und Theaterstücken, aber auch von Lyrik und Kinderbüchern aus dem Norwegischen, Französischen und Italienischen
Seit 2003: Sprach- und kulturgeschichtliche Beiträge für das Magazin “Karambolage” auf ARTE
1. Vorsitzender des Verbands deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. (VdÜ)Auszeichnungen:
1990/1995: Hamburger Übersetzerpreis
2000: Jane-Scatcherd-Preis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung
2004: Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds (für die Neuübersetzung von Céline, Reise ans Ende der Nacht)
2007: Deutscher Jugendliteraturpreis mit Jon Fosse und dessen Kinderbuch SchwesterÜbersetzer von: Französisch: Jean Echenoz: Berlin Vlg.; Louis Ferdinand Céline, Albert Camus (Dramen), Hervé Guibert, Camille de Peretti: Rowohlt; Tanguy Viel: Wagenbach; Michel Houellebecq: DuMont; Italienisch: Massimo Carlotto: Klett-Cotta; Stefano Benni: Wagenbach; Margherita Giacobino, Liana Millu: Kunstmann; P. V. Tondelli: Rowohlt. Norwegisch: Erik Fosnes Hansen, Erlend Loe, Niels Fredrik Dahl: KiWi; Vetle Lid Larssen: DVA; Jon Fosse, Henrik Ibsen: Rowohlt; Kjell Askildsen: Luchterhand; Jo Nesbø: Arena
Peter Axel SchmittGeboren am 5. August 1948 in Mannheim
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1967: Abitur
1970–1974: Studium Angewandte Sprachwissenschaften an der Universität Mainz, Diplom-Übersetzer
1974–1980: Technischer Übersetzer in Mannheim
1980–1997: Lehrtätigkeit im Bereich technisches Übersetzen, computergestützte translationsorientierte Terminologiearbeit, Übersetzungswissenschaft am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim
1983: Promotion an der Universität Mainz (FTSK Germersheim)
Seit 1984: Fachgruppenleiter Terminologie
1996: Habilitation an der Universität Mainz (FTSK Germersheim)
Seit 1997: Universität Leipzig; Abteilungsleiter Sprach- und Übersetzungswissenschaft (Englisch)
1998–2000/seit 2004: Geschäftsführender Institutsdirektor
Seit 2003: Studiendekan der Philologischen Fakultät
Herausgeber (mit Prof. Reinhold Werner) der Zeitschrift Lebende Sprachen
Vizepräsident der CIUTI
Referent für Übersetzungswissenschaft im Bundesvorstand des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. Peter Axel Schmitt
Klaus-Dirk SchmitzGeboren am 30.11.1951 in Cloppenburg
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Informatik und Mathematik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken (Diplom: 1978)
Studium der Angewandten Sprachwissenschaft und Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes
1985: Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Dr.h.c. Wolfram Wilss, Dissertation: “Automatische Segmentierung natürlichsprachiger Sätze”
1978–1986: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 100 “Elektronische Sprachforschung”; Entwicklung der englischen Analysekomponente des Maschinellen Übersetzungssystems SUSY
1987–1988: Ausführender Projektleiter im Kooperationsprojekt “PCs in der elektronischen Sprachforschung” zwischen der Siemens AG und der Universität des Saarlandes
1988–1992: Ausführender Projektleiter und Dozent im Modellversuch “Studienkomponente Sprachdatenverarbeitung in der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung”
Seit 1992: Professor für übersetzungsbezogene Terminologielehre am Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation der Fachhochschule Köln
2010: Verleihung des internationalen Eugen-Wüster-Preises für “outstanding achievements in the field of terminology and related fields” (erster deutscher Preisträger)
Akademische Grade: Prof. Dr. phil Klaus-Dirk SchmitzFunktionen und Aktivitäten innerhalb der Fachhochschule Köln
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Informationsmanagement
Leiter des Master-Studiengangs “Terminologie und Sprachtechnologie”
Mitglied des Fakultätsrates
Mitglied der Studienreformkommission
Leiter des Deutschen Informations- und Dokumentationszentrums für Terminologie DEUTERMFunktionen und Aktivitäten außerhalb der Fachhochschule Köln
1992–1996: Präsident der Gesellschaft für Terminologie und Wissenstransfer e.V. (GTW)
1994–2004: Präsident des Rates für Deutschsprachige Terminologie (RaDT)
2003–2009: Präsident des Internationalen Informationszentrums für Terminologie (Infoterm)
1. Vizepräsident, Mitglied des Vorstandes und Mitglied des Präsidiums des International Network for Terminology (TermNet )
Generalsekretär der Gesellschaft für Terminologie und Wissenstransfer e.V. (GTW)
1. stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Terminologie-Tags e.V. (DTT)
Stellvertretender Vorsitzender des Beirates des Normenausschusses Terminologie des DIN
Obmann des DIN-NAT/AA5 “Systeme für die Verwaltung von Terminologie, Wissen und Content”
Geboren: 1962 in Fritzlar
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1988: Übersetzerdiplom am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim
1993: Promotion am FTSK Germersheim
1994: Preis der Johannes Gutenberg-Universität für die Dissertation
1998: Habilitation in Heidelberg
2004–2005: Vertretung von Professuren in Stuttgart, Graz und Innsbruck; Professor für Französische Sprach- und Übersetzungswissenschaft an der FH Köln
Seit Wintersemester 2005/2006: Professor für Französische und italienische Sprach- und Übersetzungswissenschaft am FTSK Germersheim
2008–Mai 2011: Dekan des FTSK Germersheim
Gastprofessuren/-dozenturen an den Universitäten Montpellier und Triest
Gutachtertätigkeit für die Akkreditierungsagenturen ACQUIN und ZEvA sowie für die Deutsch-Französische Hochschule
Forschungsschwerpunkte: Allgemeine und sprachenpaarbezogene Translationswissenschaft, Textlinguistik, Varietätenlinguistik, Grammatikographie, Pragmatik, Rhetorik
Lehrgebiete: Französische und Italienische Sprach- und Übersetzungswissenschaft
Akademische Grade: Prof. Dr. Michael Schreiber
Mary Snell-Hornby
Geboren am 2. April 1940 in Mirfield/Yorkshire (GB)
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium an der Universität St. Andrews, Schottland mit den Fächern Deutsch (Hauptfach), Englisch und Französisch
1962: Abschluss an der Universität St. Andrews: Master of Arts with First Class Honours in German Language and Literature
Universität Wien: Forschungsstipendium des Wissenschaftsministeriums für eine Dissertation zur Wiener Satire
1966: Forschungsgrad Universität St. Andrews: Bachelor of Philosophy für die Studie “The dramatic satire of Karl Kraus and Johann Nestroy. A comparative study”
1981: Universität Zürich, Philosophische Fakultät I: Habilitation mit Venia Legendi für Englische Linguistik und Sprachdidaktik für die Studie “Verb-descriptivity in German and English. A contrastive study in semantic fields”
1987: Universität Zürich: Promotion zum Doktor der Philosophie für die Studie “Translation Studies - An Integrated Approach”
1989: Ernennung zur Ordentlichen Universitätsprofessorin für Übersetzungswissenschaft an der Universität Wien (jetzt: Zentrum für Translationswissenschaft)
Institutsvorstand am Institut für Übersetzer- und Dolmetscherausbildung der Universität Wien
Gründerin und General-Herausgeberin der Reihe Studien zur Translation (Tübingen: Stauffenburg)
Akademische Grade: O. Univ.-Prof.Dr. Mary Snell-Hornby, M.A.(Hons.), B.Phil. (St.And.)
Richard W. Sonnenfeldt
Geboren am 3. Juli 1923 in Gardelegen (deutsch-jüdische Abstammung)
Gestorben am 9. Oktober 2009 in Port Washington, New York
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1939: Im Vereinigten Königreich interniert, Internierungslager Australien
1940: Freilassung und Migration in die USA
Freiwilliger Eintritt in die US Army
1943: Annahme der amerikanischen Staatsbürgerschaft
1945: Rückkehr nach Deutschland
1945–1946: Chefdolmetscher der amerikanischen Anklage in den Nürnberger Prozessen (u.a. Dolmetscher von Hermann Göring)
1949: Abschluss im Ingenieurwesen an der Johns Hopkins University (Baltimore, USA)
Entwicklung des Farbfernsehens und Vorbereitung der ersten Mondlandung durch die NASA
CEO der Radio Corporation of America (RCA)
Executive Vice President der National Broadcasting Company (NBC)
Christoph SpitzGeboren: 1955 in Dortmund
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium der Tibetologie in Hamburg
Seit 1979: Buddhist
1981–1994: Mönch
Übersetzer zahlreicher Unterlagen aus dem Tibetischen
Seit 05/2007: Geschäftsführer des Tibetischen Zentrums in Hamburg
Seit 1991: Tibetisch-Dolmetscher u.a. für S.H. den Dalai Lama
Jürgen StähleGeboren: 1949
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Studium an den Universitäten Mainz/Germersheim, Genf und Paris/Sorbonne
Diplom-Dolmetscher (Mainz/Germersheim)
Magister in Angewandter Sprachwissenschaft (Sorbonne)
1970er Jahre: Lehrtätigkeit in Germersheim, daneben als Simultandolmetscher
bei der EG-Kommission, der Bundesregierung und zahlreichen Konferenzen freiberuflich tätig
Seither selbständig als Konferenzdolmetscher, Fachübersetzer, Vortragsredner und Berater für mehrsprachige Konferenzen
1976-1980: Beratender Dolmetscher für den damaligen Präsidenten der SI, Willy Brandt
1982: Gründung von Stähle Internationale Kommunikation in Stuttgart
Seit 1984: Englisch- und Französisch-Dolmetscher für ARD und ZDF (z.B. seit 1984 bei sämtlichen Olympischen Spielen vor Ort)
1994: Gründung der französischen GmbH La Communication franco-allemande in Cabris/Grasse
Simultandolmetscher (Französisch-Deutsch) seit dem ersten Sendetag beim Europäischen Kulturfernsehen ARTE
1999: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für “herausragende Simultanübersetzungen im Fernsehen” (Jury)
Artikel im Übersetzerportal
2009-06-04: Handwerk und Kunst: Jürgen Stähle plaudert aus dem Nähkästchen
Wolfgang SteimelsGeboren am 22. März 1956
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
1967–1976: Gymnasium in Köln-Mülheim
1976–1978: Soldat auf Zeit
1978–1984: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln
1985–1988: Referendariat in NRW
1989–1991: Rechtsberater und Wehrdisziplinaranwalt beim Heeresamt
1991–1996: Referent im Bundesministerium der Verteidigung
1996–2000: Persönlicher Referent im Bundesministerium der Verteidigung
2000–2006: Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung – Aus- und Fortbildung und Personalbearbeitung
2006–2008: Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung – Grundsatzangelegenheiten des Sprachendienstes sowie Dolmetscherdienst des Bundesministerium der Verteidigung
Seit 2008: Präsident des Bundessprachenamtes
Karl-Heinz StollBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1961–1967: Studium der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik an den Universitäten
Saarbrücken, London und Bristol
1967: Staatsexamen in English und Deutsch, Univ. Saarbrücken
1967–1968: Visiting Instructor, Loras College, Dubuque, Iowa
1968–1969: Assistant Professor, Youngstown State University
1970–1972: Wissenschaftlicher Assistent am FASK
1970: Dr. phil., Amerikanistik, Universität Saarbrücken
1971: Visiting Professor, Youngstown State University, Youngstown, Ohio
1972: Assistenzprofessor an der Universität Mainz
1975: Habilitation, Venia Legendi, “Englische Philologie”, Universität Mainz
1975: Research scholarship British Council
1978: Lebenszeitprofessor (Universität Mainz)
1980: Fulbright Professor, University of North Carolina
1983: Gastprofessor, Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg
1985/1988: DAAD Stipendium und GTZ Experte zur Etablierung eines Ausbildungsprogramms für Übersetzer und Dolmetscher in der Volksrepublik China
1998: Vortragsreisen in Russland, Lettland und Polen
2003: Gastprofessor an der University of Stellenbosch in Südafrika
2007: Honorary Visitor an der University of Auckland in Neuseeland
1984–1986/2006–2008: Senator, Universität Mainz
1983/1985–1987/1995–1997/2006–2008: Dekan des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
1981–1983/1987–1989/2008: Prodekan des FTSK Germersheim
2009: Evaluator an den Universitäten in Tartu und Tallinn, Estland
Forschungsgebiete: Zeitgenössische anglophone Literatur, Englische Philologie
Lehrgebiet: Anglistik
Akademische Grade: Univ.-Prof. Dr. phil. Karl-Heinz Stoll
Radegundis StolzeGeboren: 1950
Bildungsweg und beruflicher Werdegang:
Diplom-Übersetzerin für drei Fremdsprachen
Abschlüsse M.A. und Dr. phil. an der Universität Heidelberg in Angewandter Linguistik und Übersetzungstheorie
Dozentin an der Technischen Universität Darmstadt (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft), Seminarleiterin und selbstständige Übersetzerin (Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch)
Über 15 Jahre Vorstandsmitglied der EST (European Society for Translation Studies)
Freie Lehrtätigkeit sowie Vorträge und Gastdozenturen an Hochschulen im In- und Ausland
Autorin von sieben Büchern (u.a. Autorin des Standardwerks Übersetzungstheorien – Eine Einführung) und ca. 100 Fachartikeln im Bereich der Übersetzungswissenschaft
Arbeitsschwerpunkte: Übersetzungstheorie, Hermeneutik und Phänomenologie, Rechtsübersetzung, Fachübersetzen, Bibelübersetzung ins Deutsche
Aktiv im BDÜ, LV Hessen
Akademische Grade: Dr. phil. Radegundis Stolze
Hans-Josef VermeerGeboren am 24. September 1930 in Iserlohn
Gestorben am 4. Februar 2010 in HeidelbergBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1950: Abitur
1950: Beginn des Studiums an der Universität Heidelberg
1968: Promotion in historisch-vergleichender Sprachwissenschaft
1968–1970: Assistenzprofessor an der Universität Heidelberg
1971–1983: Professor am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim
1984–1992: Professor an der Universität Heidelberg
1999–2002: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Gastprofessuren:
2002–2003: Bosphorus-Universität in Istanbul
2004–2008: Okan Universität Istanbul
2008–2010: FTSK Germersheim
Begründer der Skopos-Theorie
17. Januar 2010: Ehrendoktowürde für seine Verdienste um die Grundlegung der Translationswissenschaft
Akademische Grade: Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Josef Vermeer
Artikel im Übersetzerportal
2010-02-12: Nachruf: Hans J. Vermeer, Begründer der Skopos-Theorie
Jutta WitzelBildungsweg und beruflicher Werdegang:
1980–1985: Studium (Übersetzen) an der Universität Heidelberg (Sprachen: Englisch und Spanisch)
1982–1983: Zwei Auslandssemester im Rahmen eines Ausstauschprogramms in Cambridge
1985: Abschluss als Diplom-Übersetzerin an der Universität Heidelberg
1985–1986: Assistant Teacher in Londonderry, Nord-Irland
1986–1998: Freiberufliche Übersetzerin für die Bereiche Telekommunikation, IT, Energieindustrie, juristische Texte und Sprachtrainerin für Fachenglisch
1987–2009: Sprachtrainerin/E-Tutorin bei der Deutschen Telekom AG
2004: Federführende Konzeption der Materialien für die virtuellen Klassenzimmer im Blended-Learning-Konzept der DTAG
1999–2009: Sprachtrainingsunternehmen kw communication, Kremer und Witzel GbR, zusammen mit Carola Kremer
1994–02/2007: Hauptverantwortliche Redakteurin für TransRelations, Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ), Landesverband Bremen und Niedersachsen
2004–06/2011: Chefredakteurin Fachzeitschrift MDÜ
Seit 2004: Fachjournalistin, Trainerin, Moderatorin bei Jutta Witzel communication
Seit 04/2010: Autorin der Rubrik “Englisch für die Kanzlei” der monatlichen erscheinenden Zeitschrift RafaZ für Rechtsanwaltsfachangestellte und Kanzleimitarbeiter des Deubner Verlags
Seit 10/2010: Projektleiterin einer Buchreihe für das Schulfach Englisch
Barbara WohankaBildungsweg und beruflicher Werdegang:
Ausbildung an der Fachakademie München (Englisch und Spanisch, Staatl. geprüft. Übersetzerin; Betriebs- und Volkswirtschaft)
Seit 1999: Geschäftsführerin von Wohanka & KollegenAuszeichnungen:
2008: Mutmacherin der Nation
2009: Großer Preis des Mittelstandes, letzte Stufe
2009: Mittelstandsprogramm, dreifacher Hauptpreis
2009: Nominiert für den Bayerischen Gründerpreis, Sonderpreis
Artikel im Übersetzerportal
2009-07-25: Wohanka: Computer-Netzwerk statt Großraumbüro
[Bilder: alves-dolmetschen-uebersetzen.de, Ammann Verlag, André Lindemann, anglophonie.de, aticom.de, Barbara Wohanka, bdue.de, bundessprachenamt.de, Christiane Driesen, christiane-nord.de, dsc-translation.de, Eckhard Hoffmann, Egmont Ehapa Verlag, Europaparlament, f03.fh-koeln.de, fb06.uni-mainz.de, fleuryfleury.com, goethe.de, glk.uni-mainz.de, hs-karlsruhe.de, inf.hs-anhalt.de, jutta-witzel.de, Klaus Jöken, literaturuebersetzer.de, prof-salevsky.de, Radegundis Stolze; rainer-kohlmayer.de, rlp-forschung.de, schreibmich-online.de, sign-lang.uni-hamburg.de, staehle-international.com, tibet.de, translanguages.de, transvienna.univie.ac.at, uib.no, uebersetzerforum-bonn.de, uni-leipzig.de, vued.de, wikipedia.de, zis.uni-mainz.de.]