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Neu: Microsoft-Visio-Filter für SDL Trados Studio 2009/2011
26.12.2011 von Richard Schneider.
Mit dem Microsoft-Visio-Filter für SDL Trados Studio gibt es nun endlich eine Lösung für die Übersetzung von Dokumenten der Visualisierungssoftware mit SDL Trados Studio. Damit steht für die Sprachtechnologie-Lösung von SDL die Möglichkeit zur Verfügung, Prozessbeschreibungen und Managementdokumentationen schnell, professionell und sicher zu übersetzen.
Jetzt können endlich Microsoft-Visio-VDX-Dateien der Versionen 2003, 2007 und 2010 direkt in SDL Trados Studio geöffnet, übersetzt und wieder als Visio-Datei gespeichert werden. Dafür werden auf dem Rechner weder Word noch Microsoft Visio benötigt. Das Übersetzen von Visio-Dateien geht einfach und schnell, denn das Visio-Filter-Plug-In integriert sich nahtlos in die SDL-Trados-Studio-Umgebung. Visio-Dokumente können so natürlich auch ganz leicht mit anderen Dateiformaten zusammen in ein Studio-Projekt eingebunden und gemeinsam analysiert und übersetzt werden. Auch besonders komplexe und umfangreiche Visio-Dokumente können schnell eingelesen und gespeichert werden.
Visio-Dokumente können nun endlich unter Nutzung sämtlicher Vorteile von SDL Trados Studio wie multiplen Translation Memories, Terminologie-Datenbanken, AutoSuggest, Context Matches und dem umfangreichen QA-Checker professionell übersetzt werden. Die volle Integration des Filters in SDL Trados Studio ermöglicht auch eine einfache Navigation durch die Struktur eines Visio-Dokumentes mit einer Abbildung in einer Baumstruktur.
Natürlich unterstützt das Plug-In auch sämtliche Sprachen, die auch mit SDL Trados Studio möglich sind, einschließlich kyrillischer, griechischer, asiatischer, indischer und arabischer Sprachen.
Das Einbinden des neuen Filter geht auch ganz einfach: Runterladen, installieren, losübersetzen. Weitere Informationen zum Plug-In finden sich auf der Website der Tracom OHG.
Das Plug-In für SDL Trados Studio 2009 und 2011 kann kostenlos auf der SDL-OpenExchange-Plattform heruntergeladen werden. Die Testversion bietet den vollen Funktionsumfang und ist unbegrenzt lauffähig. Die einzige Einschränkung der Testversion besteht darin, dass in den übersetzten Visios zufällige Wörter durch „EVAL“ ersetzt werden.
Über TRACOM
Von Beginn an hat TRACOM fast ausschließlich für Sprachdienstleister geabeitet. Die Geschäftsführer Simon Darchinger und Stefan Gentz haben eine exzellente Marktkenntnis der Übersetzungsbranche entwickelt und kennen die spezifischen Bedürfnisse von Sprachdienstleistern. Der Kundenstamm umfasst global agierende Major Players der Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche ebenso wie kleinere, lokale Übersetzungsbüros und viele Freelancer, die die TRACOM OHG über die Jahre als ihren bevorzugten Partner für Engineering, Fremdsprachensatz/DTP und Grafikbearbeitung in über 30 Sprachen ausgewählt haben. Für einige der größten Sprachdienstleister der Welt ist sie der exklusive Partner geworden. Mit vielen renommierten Sprachdienstleistern wurden Master Service Agreements unterzeichnet.
[Text: Stefan Gentz. Quelle: Pressemitteilung Tracom OHG, 2011-12-24. Bild: Microsoft.]
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Alignment: Altübersetzungen sinnvoll wiederverwerten
13.11.2011 von Richard Schneider.

Beispiel für eine problematische Zuordnung beim Alignment
Bei manchem Übersetzungsprojekt ist bereits ein Großteil der benötigten Übersetzung vorhanden. Sie liegt als Referenzmaterial vor, aber nicht in einer von Translation-Memory-Systemen verwertbaren Form (z. B. als PDF-Datei). Optimal ist das natürlich nicht. Zum einen entstehen noch einmal Kosten für dieselbe Übersetzung. Zum anderen wird wohl kein Übersetzer bei jedem einzelnen Satz in zwei Referenzdokumenten (Original und Übersetzung) nachschlagen, was darin steht. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits übersetzte Sätze oder Termini im neuen Übersetzungsprojekt auf einmal ganz anders lauten.
Für solche Fälle kann das sogenannte Alignment Abhilfe schaffen. Was passiert beim Alignment? Theoretisch erfolgt dieser Prozess in drei Etappen. Zuerst liest ein Alignment-Programm oder ein Alignment-Modul von Translation-Memory-Systemen (TMS) jeweils den Originaltext und seine Übersetzung ein. Es zerlegt dabei diese in einzelne Segmente. Ein Segment ist eine (konfigurierbare) Übersetzungseinheit, meistens ein Satz. In einem zweiten Schritt ordnet es die Segmente den jeweiligen Sprachen mit Hilfe interner Algorithmen zu. In einem dritten Schritt prüft ein sprachkundiger Lektor, ob die Satzpaare korrekt zueinander passen.
Viele stellen sich das Alignment als eine problemlose Angelegenheit vor: Es gibt einen Text in Deutsch mit 100 Sätzen und eine Übersetzung mit 100 Sätzen. Das Programm verknüpft also die Sätze automatisch der Reihe nach und “das war’s”! In der Praxis laufen die Uhren aber anders. Bei fast jedem Projekt entstehen Alignment-Fehler, die unterschiedliche Ursachen haben können. Das Ergebnis sind dann Segmentpaare, die inhaltlich nicht zueinander passen und bei einer automatischen Wiederverwendung schwere Fehler verursachen können.
Warum passiert so etwas? Im Wesentlichen findet man folgende Situationen:
Der Text wurde nicht übersetzungsgerecht geschrieben. Ein deutscher Satz wurde beispielsweise durch Auflistungspunkte getrennt (die Absatzmarken sind ein wesentliches Segmentierungskriterium für die Übersetzungsprogramme). Im Gegensatz zu vielen Sprachen steht im Deutschen das Verb oft am Ende des Satzes. Dem Verb wird dann entweder nichts oder ein komplett anderer Ausdruck zugewiesen.
Weitere Ursache für Alignment-Fehler: Der Text ist falsch segmentiert. Die wichtigsten Abkürzungen sind in einer Standardkonfiguration hinterlegt. Damit wissen die gängigsten Alignment-Tools, dass “usw.” eine Abkürzung ist und dass nach dem Punkt + Leerzeichen der Satz weitergeht. Schwieriger ist es dann, wenn die Abkürzung tatsächlich am Satzende steht oder wenn weniger gebräuchliche Abkürzungen in einem Dokument vorkommen. Der betroffene Satz wird fälschlicherweise getrennt und die Zuordnung zur anderen Sprache verschiebt sich. Alignment- bzw. Zuordnungsfehler tauchen auch auf, wenn die Formatierung von Original- und Zieldokument sich unterscheidet. Eine Überschrift wird in einem Dokument als Überschriftsebene_2 formatiert, im anderen Dokument ist sie nur fett geschrieben.
Sprachliche Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle. Der Übersetzer möchte den Stil des Originaltextes optimieren und macht aus einem langen deutschen Satz zwei kürzere englische Sätze. Bei anderen Texten nimmt sich der Übersetzer mehr Freiheit und lässt sogar komplette Sätze aus. Auch können infolge unterschiedlicher Versionen des Dokumentinhaltes komplette Absätze fehlen und dadurch das Alignment durcheinanderbringen.
Bevor Lektoren das Alignment überarbeiten, lohnt es sich, vorerst ein Grobalignment zu erstellen. Damit kann man erkennen, auf welche Faktoren falsche Zuordnungen zurückzuführen sind. Manchmal genügen neue Einstellungen am Programm wie beispielsweise das Hinzufügen von Abkürzungen in die Abkürzungsliste, die Änderung von Formaterkennungsoptionen oder der Import einer zweisprachigen Wortliste zur Optimierung der Zuordnung der Sätze in beiden Sprachen. Auch kann eine Nachformatierung der Referenzdokumente (z. B. mit Formatvorlagen für Überschriften) die automatischen Alignment-Ergebnisse wesentlich verbessern.
Wenn das Alignment eher als Terminologiequelle dienen soll, lässt sich der Aufwand mit einer absatzweisen Segmentierung der Texte reduzieren. Größere Segmente reduzieren das Fehlerpotenzial.
Sollte das Alignment-Ergebnis schließlich vorliegen, ist die Reise noch nicht zu Ende. Es kommt in der Praxis durchaus vor, dass die sprachliche Qualität des Alignments zu wünschen übrig lässt. Der Übersetzer soll sich laut Anweisung an die Terminologie des Referenzmaterials halten. Aber was ist, wenn für ein Wort mehrere mögliche Übersetzungen zur Verfügung stehen, wie am Praxisbeispiel “spacer = Abstandshalter / Abstandhalter / Distanzstück” ersichtlich? Ebenfalls kann es vorkommen, dass die Referenzübersetzung nicht professionell geprüft wurde und sich Zahlenfehler bzw. inhaltliche Fehler eingeschlichen haben. Dann hätte man mit viel Aufwand das Ganze verschlimmbessert.
Es empfiehlt sich also, erst nach einer Qualitätsprüfung das Alignment-Ergebnis freizugeben. Dabei hilft eine spezialisierte Qualitätssicherungssoftware wie ErrorSpy (auch online zugänglich). Eine weitere Sicherheitsmaßnahme besteht darin, die Ergebnisse aus einem Alignment-Prozess mit einem Attribut und entsprechenden Abzugspunkten in der Übersetzungsdatenbank zu versehen. Somit wäre ein Treffer mit einem Segment aus dem Alignment-Prozess für das Übersetzungssystem nicht mehr eine identische Übersetzung, sondern beispielsweise eine zu 95 Prozent ähnliche Übersetzung, die der Übersetzer nochmals ganz genau unter die Lupe nehmen soll, bevor er sie einsetzt.
Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Das Alignment verursacht je nach technischer und sprachlicher Qualität des Materials Kosten, die zwischen 25 und 50 Prozent der Kosten einer Neuübersetzung liegen. Wenn entsprechend viel im Referenzmaterial enthalten ist, kann sich das Alignment im Vergleich zu einer Neuübersetzung oder zur manuellen Übernahme einzelner Passagen aus Altdokumenten lohnen. Umso interessanter ist es, wenn es sich dabei um Inhalte handelt, die in der Zukunft öfters wiederverwendet werden.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 4/2011; Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Dr. François Massion. Bild: D.O.G.]
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TOM 10 erschienen: Web-Anbindung und neue Mailfunktionalität
15.10.2011 von Nina Neumann.
Joachim Voigt, Entwickler von TOM (Translator’s Office Manager) hat soeben die Version 10 des Auftragsverwaltungsrogramms herausgebracht. Es eignet sich sowohl für Einzelübersetzer als auch für Übersetzungsbüros.
Was gibt es Neues?
Effizientere Benutzeroberfläche: TOM 10 bringt eine Abkehr vom bisherigen Interfaceprinzip, mit jeweils nur einem (angenehm kompakten, aber navigationsintensiven) Bildschirmlayout zu arbeiten. Die TOM- Benutzeroberfläche besteht nun aus einem Hauptfenster und einem fixen, rechtsseitig positionierten Multifunktionsfenster, welches je nach Bildschirmgröße anpassbar ist. Es dient der Navigation, der Übersicht und eine E-Mailliste (mehr dazu weiter unten) und erspart manchen Mausklick. Der Navi-Bereich im Multifunktionsfenster bietet eine Schnellsuche für Kd/Üb/Kontakte und jeweils eine Liste der zuletzt besuchten Datensätze. Kontakte und Projekte werden vielfach in einem eigenen Popup-Fenster aufgerufen. Die gesamte Bedienung wird dadurch direkter und übersichtlicher. Neue Aufklappmenüs in diversen Layouts, häufig auch mit neuen Funktionen versehen, sorgen für mehr Übersichtlichkeit und Bedienungskomfort in den einzelnen Arbeitsfenstern.
Teilprojektliste mit neuen Editierfunktionen: Die Teilprojekt-Liste könnte eine ganz neue Bedeutung in Ihrem Arbeitsalltag bekommen. Sie wurde um wesentliche Bearbeitungsfunktionen erweitert, und Sie brauchen für Routineaufgaben nicht mehr jedes einzelne Teilprojekt zu öffnen, sondern können diese bequem aus der Liste heraus nacheinander abarbeiten.
Performanzverbesserung in Teilprojekten: Schnelleres Aufrufen, Bearbeiten und Schließen von Teilprojekten. Teilprojekte öffnen sich in einem neuen Fenster, und während ein solches Fenster offen ist, können Sie an anderer Stelle weiterarbeiten.
Sammelmail an mehrere Übersetzer: Diese Funktion wurde überarbeitet und steht nun in folgenden Kontexten zur Verfügung:
- Mail an die an einem bestimmten Projekt beteiligten Übersetzer – nun mit automatischer Vorgabe von Projektnummer und -bezeichnung.
- (Anfrage-) Mail an ausgewählte Übersetzer im Rahmen einer Teilprojektbearbeitung; hierbei wird nun analog zu anderen Projektmails auf eine Textvorlage mit Platzhaltern zurückgegriffen, d.h. benutzerdefinierte Projektdaten werden automatisch eingesetzt.
- (Anfrage-) Mail an ausgewählte Übersetzer im Rahmen einer Angebotserstellung.
Graphische Anzeige laufender Termine bei der Übersetzerauswahl: Schon in der neuen Teilprojekt-Liste, aber auch im Filter-Suchportal werden nun die Übersetzertermine auch graphisch angezeigt.
Teilprojekt-Assistent mit Prüfereinbindung: Der Teilprojekt-Assistent bietet nun für Prüfer die gleiche Funktionalität wie für Übersetzer; Auswahl, Termine und Preise für eine große Anzahl neuer Teilprojekte automatisiert einsetzen.
Kunden: Bei Erstellung des ersten Projekts aus einem Angebot erhält ein etwaiger Interessent automatisch Kundenstatus.
Finanzen: Neue Suchfunktion für Kunden-Rechnungen; Projektübersicht und Umsatzsummen im Fußbereich der Projektliste
Preisliste: Exportoption, gezielter Import in Kundenprofile; die interne Preisliste kann nun nach Sprachgruppen gegliedert und dementsprechend gezielt in Kundenprofile importiert werden. Export nach xls möglich.
Übersetzerhonorare: Jetzt mit eigenem Feld für die Rechnungsnummer
Terminkalender: Nun mit Erinnerungsfunktion.
TM-Rechner
TM-Berechnung für Prüfer: Auch für Prüfer kann nun eine Translation-Memory-Berechnung durchgeführt werden. Eine Markierbox im Teilprojekt weist TOM an, einen im Teilprojekt eingetragenen Prüfer automatisch in der TM-Analyse zu berücksichtigen. Dies kann per Voreinstellungen aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Beliebige Zahl von Übersetzer-TM-Systemen: Für jedes Übersetzerprofil können Sie eine beliebige Anzahl von TM-Systemen mit individueller Preisstaffelung anlegen. Diese Übersetzer-TM-Systeme werden nach Bedarf im TM-Rechner für das jeweilige Projekt per Mausklick aktiviert, um auf diese Weise unterschiedlichste Kundensysteme bedienen zu können.
Transit-Import: TOM kann nun auch Transit-Berichte einlesen.
Web-Anbindung (Zusatzmodul)
Werten Sie Ihren Webauftritt auf – und sparen Sie sich gleichzeitig eine Menge Arbeit, denn TOM 10 liest Daten aus php-basierten Webformularen in Ihre Auftragsverwaltung ein. Mit dem ersten Programmrelease stehen zwei Formulartypen zur Verfügung:
Angebotsanfragen (Kunden, Interessenten): Das Anfragenformular steht Besuchern Ihrer Agentur-Website für Anfragen zu Übersetzungsprojekten zur Verfügung. Es kann eine beliebige Zahl von Zielsprachen verarbeitet und eine beliebige Zahl von Dateien hochgeladen werden. Die Formulardaten werden automatisch in TOM eingelesen und können nach Begutachtung durch den Projektmanager zu per Mausklick zu nahezu vollständigen Angeboten weiterverarbeitet werden.
Bewerbungen (freiberufliche Übersetzer): Endlich Freelancer-Bewerbungen einfach und systematisch verwalten! Das optionale Modul für Webbewerbungen ermöglicht es Ihnen, detaillierte Übersetzerbewerbungen aus dem TOM-Webformular einzulesen, zu archivieren und bei Bedarf darauf zurückzugreifen. Eingegangene Bewerbungen können per Mausklick der Übersetzerdatenbank hinzugefügt werden.
Diese Formulare benötigen keinen Login seitens der Webnutzer und liegen frei verfügbar als ein integrierter Bestandteil der Webseiten des Übersetzungsunternehmens im Netz. Für SPAM-Schutz ist selbstverständlich gesorgt. Die Integration in die Webpräsentation ist einfach zu bewerkstelligen. Für Anfang 2012 ist ein vollständiges Kundenportal in Planung
Neues Mailverfahren
In TOM 10 ist die TOM-eigene Mailfunktionalität ein integrierter, dabei optionaler Bestandteil und wird nicht länger als kostenpflichtiges Zusatzmodul angeboten; Sie können die damit verbundenen Optionen flexibel und nach Bedarf nutzen. Die grundsätzliche Trennung zwischen der Verwendung eines externen Mailprogramms und TOM Mail wurde aufgehoben und auch Mischformen sind nun möglich.
Für alle, die weiterhin wie bisher mit Outlook & Co arbeiten wollen, besteht die einzige Änderung darin, dass anstatt eigener (kleiner) E-Mail-Felder in diversen Programmlayouts nun jede Mail in der TOM-Mail-Umgebung generiert und editiert wird. Dieser Weg über das TOM-Mailmodul hat den Vorteil, dass Ihnen nun vollständige Mailausgangs-Übersichten in TOM zur Verfügung stehen - bisher waren es bei Verwendung Ihres externen Mailers nur projektweise Auflistungen.
Mögliche Szenarien zur Mailverwendung in TOM 10
Versand – Serienmail: Nutzen Sie nun nach Belieben TOM-Mail für Rundschreiben an Ihre Geschäftspartner. Dies umgeht bspw. Probleme mit Sicherheitsabfragen in Outlook. Außerdem können Sie mit TOM-Mail HTML-formatierte Mails versenden. Serienmails werden nicht mehr im allgemeinen Mailverkehr dargestellt.
Empfang - allgemein: Sie können nun ohne zusätzliche Lizensierung entscheiden, ob Sie Ihre Post mit TOM-Mail oder nur extern empfangen wollen. So können bspw. spezielle Mailkonten über TOM Mail, andere per Standardmailer bedient werden. Der Posteingang über TOM-Mail bietet viele Vorteile: automatische Generierung von Angeboten, Projekten etc., automatische Zuordnung der Nachrichten zu Geschäftspartnern und Projekten.
Empfang – aus Webformularen (neue Funktionalität): Die neuen TOM-Webformulare (Anfragen, Aufträge, Bewerbungen) können nur über TOM-Mail eingelesen und automatisiert weiterverarbeitet werden. Möchten Sie TOM Mail gezielt dafür einsetzen, so muss speziell dafür ein eigenes Mailkonto angelegt werden.
TOM-Mail-Neuerungen
Alle Arbeitslayouts wurden überarbeitet, insbesondere die Zuordnung zu Projekten und Kontakten ist nun wesentlich komfortabler. Die Mailübersicht wie auch die einzelnen Nachrichtenfenster können im Haupt- oder im Seitenfenster aufgerufen werden, wodurch ein paralleles Arbeiten in TOM möglich ist.
HTML-Projektmails erzeugen: Sie können nun außer reinen Textformatierungen auch Spalten, Tabellen, Listen, Horizontale Linien und Grafiken in TOM-Mails integrieren. Jedoch bietet TOM keine WYSIWYG-Oberfläche .
Anzeige von Inline-Grafiken: In Mails integrierte Grafiken werden nun korrekt angezeigt.
Anhangspeicherung: Um die Datenmenge in TOM gering zu halten werden Anhänge beim ersten Öffnen automatisch aus dem TOM-Datensatz entfernt und in einem zu definierenden Standardordner gespeichert.
Für weitere Informationen: www.jovo-soft.de
[Text: Joachim Voigt. Quelle: Pressemitteilung Joachim Voigt Translation & Software, 14.10.2011 (gekürzt). Bild: Joachim Voigt Translation & Software]
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Auftragsverwaltung: LinguaLinx entscheidet sich für Plunet
9.10.2011 von Nina Neumann.
LinguaLinx, eines der führenden amerikanischen Übersetzungsunternehmen, optimiert seine Produktions- und Geschäftsprozesse ab sofort mit Plunet BusinessManager.
Mit neun Niederlassungen in den USA und weiteren in Europa und Asien zählt LinguaLinx zu den führenden internationalen Full-Service Dienstleistern für Technische Kommunikation, Übersetzung, Dolmetschen und Desktop Publishing. Durch sein ausgeprägtes Technologiebewusstsein und eine konsequente Qualitätsorientierung nimmt LinguaLinx im weltweiten Wettbewerb eine Vorreiterrolle in punkto innovativer Unternehmensführung und effizientem Prozessmanagement ein. Diese Position wird nun durch die Einführung von Plunet BusinessManager als zentrale Business und Translation Management Plattform weiter gefestigt und ausgebaut.
Tom Evans, Leiter der Produktion bei LinguaLinx, ist überzeugt mit Plunet den richtigen Partner und die richtige Managementsoftware gewählt zu haben. “LinguaLinx benötigt eine stabile und solide Worklflow-Lösung, um unsere gesamten Unternehmensabläufe zu verwalten. Der Plunet BusinessManager ist abgestimmt auf die Bedürfnisse der Übersetzungsbranche und genau so eine Lösung, die wir suchen. Eine flexible Struktur, die es uns ermöglicht, den BusinessManager direkt an unsere internen Workflows anzupassen, macht es zum absolut besten Produkt für uns und unsere Kunden. Es ist nicht nur der beeindruckende technologische Anreiz vom Plunet BusinessManager, sondern auch der Support bei Plunet und die schnelle Hilfe bei Problemen. Wir freuen uns mit dem Plunet BusinessManager unsere internen Abläufe und Dienstleistungen für unsere Kunden noch weiter verbessern zu können.”
Auch für Sufian Reiter, Plunet Head of Sales für Nord- und Südamerika, besteht der entscheidende Erfolgsfaktor des Plunet-Angebots im richtigen Zusammenspiel der verschiedenen Plunet-Leistungen. „Das Gesamtpaket muss stimmen – dazu gehört auf der einen Seite unsere sehr flexible und funktionsstarke Business und Translation Management Software „Plunet BusinessManager“. Diese wird in immer mehr Übersetzungsagenturen und Sprachendiensten von Institutionen und Unternehmen zur Unterstützung sämtlicher Unternehmensprozesse eingesetzt. Auf der anderen Seite sind insbesondere die erstklassigen Plunet-Services – von der Verkaufs-, über die Implementierungs- bis hin zur After Sales und Supportphase ausschlaggebend für die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir verkaufen bei Plunet keine Softwarefunktionen sondern komplette Unternehmenslösungen. Unsere Kunden wissen das zu schätzen.“
Über LinguaLinx, Inc.
LinguaLinx, Inc. ist ein Full-Service Dienstleister für Technische Kommunikation mit einem breiten Spektrum, angefangen von der Erstellung von Dokumentation, XML-Integration und Content Authoring für multilinguale Lösungen wie Übersetzen, Dolmetschen und Desktop Publishing. Als ein ISO 9001:2008-zertifiziertes Unternehmen, das mit über 100 Sprachen arbeitet, schließen wir Partnerschaften mit Kunden, um alle Bereiche und Aspekte des Content Lifecycles abzudecken. Unsere Kunden erzielen so auch einen größeren Gewinn in ihren multikulturellen Marketingzielen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.lingualinx.com
Über Plunet
Die Plunet GmbH, mit Niederlassungen in Würzburg, Berlin und New York, entwickelt und vertreibt die Business- und Workflowmanagementsoftware “Plunet BusinessManager”, eine der weltweit führenden Managementlösungen für die Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche.
Auf einer webbasierten Plattform bietet das System das perfekte Werkzeug für Business-, Workflow- und Dokumentenmanagement – integriert Übersetzungssoftware, Finanzbuchhaltungssysteme sowie bestehende Systemlandschaften – für Übersetzungsagenturen und Sprachendienste. Der Plunet BusinessManager bietet ein Höchstmaß an Automatisierung und Flexibilität für professionelle Nutzer. Die vielfältigen Funktionen und Erweiterungen des BusinessManagers passen sich im frei wählbaren Baukastensystem individuellen Bedürfnissen an. Die Grundfunktionen beinhalten unter anderem: Angebots-, Auftrags- und Rechnungsmanagement - inklusive umfassender Finanzreports, flexibles Job- und Workflowmanagement sowie Termin-, Dokumenten- und Partnerverwaltung.
[Text: Plunet. Quelle: Pressemitteilung Plunet GmbH 29.09.2011. Bild: Plunet.]
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Linguee veröffentlicht neue Website
5.9.2011 von Jessica Antosik.
Im April 2009 brachten die Kölner Betreiber mit Linguee.de eine Neuerung in die Landschaft der Online-Wörterbücher: Statt nur einzelne Vokabeln nachzuschlagen können die Nutzer eine Vielzahl von übersetzten Texten durchsuchen. Auch für zusammengesetzte Begriffe findet sich eine Auswahl treffender Übersetzungen im Satzzusammenhang. Dr. Gereon Frahling und Leonard Fink, die Gründer des Online-Dientes Linguee, durchsuchen vorrangig professionell übersetzte Webseiten von Firmen, Organisationen und Universitäten sowie EU-Dokumente und Patentschriften, die in zwei Sprachen vorliegen. So macht Linguee das Web zum Wörterbuch. Verfügbar sind die Sprachpaare Deutsch-Englisch, Englisch-Spanisch, Englisch-Französisch und Englisch-Portugiesisch. Folgen soll zudem Chinesisch, Japanisch, Russisch und Arabisch.
Am kommenden Dienstag (06.09.2011) veröffentlicht die Online-Übersetzungshilfe Linguee eine komplett überarbeitete Version ihrer Website. Diese soll die Vorteile des innovativen Online-Wöterbuchs Linguee gegenüber herkömmlichen Wörterbüchern zusätzlich verstärken.
Zu den wichtigsten Veränderungen der kostenlosen Suchmaschine zählt eine deutliche optische Trennung von redaktionell erstellten Wörterbüchern sowie den aus dem zweisprachigen Web extrahierten Übersetzungsbeispielen. Die Suche nach einem Wort oder einer Wortgruppe liefert dazu in der linken Spalte redaktionell gepflegte Übersetzungen. Gehen Nutzer mit ihrer Maus über eines der Resultate, erscheinen in der rechten Spalte dazu passende Übersetzungsbeispiele.
Eine weitere Zusatzfunktion ist die Flexionsanalyse, die Stammformen für deklinierte und konjugierte Wörter findet. Dadurch führt die Eingabe von “er gibt zu” auch zur Ausgabe von Begriffen wie “zugeben”. Des Weiteren werden zusammengesetzte Substantive in einzelne Wörter zerlegt. Wer also beispielsweise nach “Bauarbeiter” sucht, kann sich in diesem Kontext auch Übersetzungen für “Bau” und “Arbeiter” anzeigen lassen.
Da weitere Onlinetexte und PDF-Dateien einbezogen wurden, werden nun nach Angaben von Frahling mehr als die bislang über 200 Millionen berücksichtigten Satzbeispiele durchsucht. Bei einer Suchanfrage wird demzufolge in rund 75.000 Büchern gleichzeitig recherchiert.
Über 1,5 Millionen Anfragen beantwortet Linguee täglich. Zwar will der Geschäftsführer Gereon Frahling keine konkreten Besucherzahlen preisgeben, verrät jedoch, dass sich die Zugriffe und auch die Werbeeinnahmen ungefähr alle sechs Monate verdoppeln.
Finanziell unterstützt wird Linguee durch den Altinvestor Brains2Ventures. Dabei handelt es sich um eine Finanzierung “im mittleren sechsstelligen Bereich”. Derzeit investiert Linguee viel in die Weiterentwicklung des Dienstes. Um den Cashflow zu erhöhen, soll zum Jahreswechsel neben der Gratis-Variante ein kostenpflichtiger “Mehrwertdienst” eingeführt werden. Dieser richtet sich speziell an professionelle Übersetzer und charakterisiert sich durch fehlende Werbung sowie eine in Windows integrierte Linguee-Kontextsuche. In den kommenden Jahren soll Linguee zur weltweiten Nummer eins im Wörterbuch-Markt avancieren, so Linguee-Gründer Gereon Frahling.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: netzwertig.com, 02.09.2011. Bild: Linguee.]
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Wechsel des Translation-Memory-Systems: Was hat das für Folgen?
4.8.2011 von Richard Schneider.
Seit etwa sieben Jahren ist die Welt der Übersetzungstechnologien im Umbruch. Neue Produkte wie across oder MemoQ kamen 2004 bzw. 2005 auf den Markt, während etablierte Technologien neue Versionen präsentierten. Das vorerst letzte Kapitel dieser Entwicklung kündigte im Jahr 2009 SDL mit der lang ersehnten neuen Version Trados Studio an. Aufgrund ihrer neuen Architektur und Bearbeitungsformate kommt sie einem neuen Produkt gleich. Vor diesem Hintergrund sehen sich viele Firmen und Dienstleister mit einem möglichen und nicht immer freiwilligen Wechsel des Translation-Memory-Systems (TMS) konfrontiert. Bevor sie die endgültige Entscheidung für ein Programm treffen, sollten sie sich mit der Datenmigration beschäftigen, denn es ist keine triviale Aufgabe.
Was ist dabei zu bedenken? Zuerst geht es um die Übernahme vorhandener Translation Memories in ein neues Programm. Translation Memories stellen ein Vermögen dar. Es sind die über Jahre angesammelten übersetzten Segmente und Sätze. Diese Segmente enthalten oft Formatierungsinformationen, die der Importfilter eines TMS generiert. Es kann sich beispielsweise um einen Tag für eine gewisse Schriftart in InDesign handeln. Zusätzlich enthalten Segmente Attribute, die in jedem System unterschiedlich definiert sind. So kann ein Segment Attribute wie ein Wiederverwendungszähler, ein Änderungsdatum oder eine Projektnummer erhalten. Manche Attribute sind systemspezifisch, andere lassen sich individuell definieren. Bei einigen Übersetzungssystemen spielt außerdem das Translation - Memory - Konzept für die Migration eine Rolle. Zum einen haben wir segmentbasierte Translation Memories (Segmente bzw. Sätze werden in zwei Sprachen paarweise in einer Datenbank gespeichert) und zum anderen haben wir referenztextbasierte Translation Memories. Das Konzept der segmentbasierten TMs wurde außerdem in den letzten 2-3 Jahren erweitert, sodass manche neuere Systeme auch eine Art Mini-Kontext speichern.
Die neue Version von Trados, Trados Studio, erfasst z. B. zusätzlich zum eigentlichen Segment auch das vorhergehende Segment im Dokument als Mini-Kontext. Die Frage ist also, ob man all die Informationen innerhalb des Segments und über das Segment ohne Reibungsverluste von einem System in das nächste übernehmen kann. Die Migration gewährleistet leider keine 100%ige Kompatibilität und zieht je nach Migrationsrichtung auch mehr oder weniger große Informationsverluste bei den Metadaten nach sich. So werden die Informationen über InDesign-Formate zwischen zwei TradosVersionen (z. B. von Trados 2007 auf Trados Studio 2009) gut übertragen, während sie zwischen zwei konkurrierenden Systemen wie Trados und across verloren gehen, weil die Importfilter unterschiedlich arbeiten. Konkret bedeutet dieser Informationsverlust, dass das neue System vorhandene Übersetzungen nicht mehr zu 100% wiederverwenden kann. Wenn z. B. bei einem Translation Memory von ca. 40.000 Segmenten 5% der vorhandenen Übersetzungen in 20 Sprachen nicht mehr ganz, sondern nur als Fuzzy Match wiederverwendet werden, entspricht dies einem Wertverlust in der Größenordnung von 10.000 - 15.000 Euro. Weitere Migrationsprobleme können bei der Zeichencodierung oder bei unterschiedlichen Segmentdefinitionen auftreten.
Die Abspeicherung von TMs im Standardformat TMX garantiert ein Mindestmaß an Kompatibilität. Darüber hinaus können Transformationen einen Teil des Datenverlusts ausgleichen. So lassen sich nachträglich Attribute setzen (z. B. ein Bearbeitungsstatus, eine Zuverlässigkeitsquote), wobei dies mit Hilfe von Skripten, Makros, XSL oder Editoren wie Olifant erfolgen kann.
Auch übersetzte Projekte möchte man u. U. migrieren. Hierfür gibt es das Standardformat XLIFF, wobei ähnliche Restriktionen wie beim Austausch von Translation Memories gelten. Zusätzlich zu den Memories und Projekten sind bei manchen Applikationen weitere Dateien zu migrieren, die für die Konfiguration des Systems wichtig sind. Das ist beispielsweise für die INI-Dateien von Trados der Fall.
Neben Projekten sind eventuell auch Terminologien zu migrieren. Auch hier sind die Datenmodelle zwischen den einzelnen Anbietern teilweise stark unterschiedlich. Manche Systeme bieten nur eine begrenzte Zahl von Terminologiefeldern, während andere eine relativ große Flexibilität in Bezug auf das Datenmodell haben. Auch wenn Terminologie über Formate wie CSV oder TBX zur Verfügung steht, muss man trotzdem die Lücken im Datenmodell überbrücken. Zu guter Letzt gehören Einarbeitung und Schulungen zu den oft übersehenen Migrationskosten.
Neben Fragen der Datenkonvertierung bringt eine Migration weitere Herausforderungen mit sich wie den Austausch von Daten und Projekten mit externen Benutzern, die künftige Pflege und die Interaktion mit anderen Programmen und Datenbanken. Die Unterstützung von offenen Standards bringt in diesem Zusammenhang Vorteile.
Es empfiehlt sich also, vor der Entscheidung über ein neues System anhand von Testdateien den Aufwand und den Informationsverlust bei den in Frage kommenden TMS zu testen.
[Text: D.O.G. Dokumentation ohne Grenzen GmbH. Quelle: D.O.G. news 2/2011. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Dr. François Massion.]
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Neu: Bedeutungswörterbuch semanticus.info
20.7.2011 von Richard Schneider.

Die DerKeiler GmbH hat heute das Internetprojekt semanticus.info der Öffentlichkeit präsentiert. Anders als bestehende Wörterbücher und Enzyklopädien bietet die kostenlose Seite nicht nur Definitionen und Übersetzungen zu englischen Begriffen, sondern sie zeigt den Zusammenhang, in dem Begriffe zueinander stehen.
“Die Idee zu der Entwicklung von semanticus kam mir, als ich auf der Suche nach der Übersetzung eines Wortes aus dem Bereich Finanzen ins Englische war. Zwar fand ich in den bekannten Wörterbüchern zahlreiche Übersetzungen, doch es war nicht zu erkennen, welche Übersetzung in dem Zusammenhang genutzt wird, den ich suchte.” erklärt Ulrich Keil, der Geschäftsführer.
Genau an dieser Stelle setzt http://semanticus.info an, und versucht hierbei nicht, in Konkurrenz zu etablierten Übersetzungsseiten zu gehen, sondern diese zu ergänzen. Es werden mehr als 5 Millionen Begriffe nicht nur kurz und knapp erklärt, sondern auch sämtliche Beziehungen, in denen der gesuchte Begriff steht, anschaulich dargestellt.
Sucht man beispielsweise nach dem Wort “Bacon”, werden zunächst alle möglichen Bedeutungen des Wortes erklärt. So erfährt man, dass es neben dem Speck auch einen Mönch, einen Philosophen und einen Asteroiden namens “Bacon” gibt.
Sieht man sich die Details zu “Bacon” als Speck an, so findet man hierzu eine Erklärung in Deutsch und Englisch. Darüber hinaus wird gezeigt, dass Speck ein Teil eines Schweines ist, und u.a. zu der Kategorie “Fleisch” gehört. Des weiteren werden Unterkategorien des Begriffs dargestellt, die z.B. zeigen, dass Speck in der kanadischen Küche vorkommt oder dass es den “International Bacon Day” gibt.
In kurzer Zeit erfährt man so alle Zusammenhänge zu dem gesuchten Begriff, wird aber auch zum ausgiebigen Schmökern eingeladen, da semanticus.info auf zahlreiche Hintergrundinformationen zu Worten, Personen, Orten, Unternehmen, etc. verweist.
Eine Besonderheit des Projektes ist die Anwendungslogik, welche hinter der Seite steht. Anders als bei quasi allen Web 2.0 Seiten wurde mit Common Lisp eine mehr als 60 Jahre alte Programmiersprache aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz gewählt, die die Komplexität hinter der Seite handhabbar macht.
Über derkeiler GmbH
Das Unternehmen entwickelt und betreibt seit 2001 Internetprojekte für die Allgemeinheit. Das bekannteste Projekt ist www.derkeiler.com , eines der ältesten und umfangreichsten Usenet-Archive mit über 75 Millionen archivierten Beiträgen und mehreren Millionen Besuchern pro Monat. Außerdem erstellt das Unternehmen Wissensdatenbanken aus frei verfügbaren Quellen.
[Text: Annika Keil. Quelle: Pressemitteilung derkeiler GmbH, 18.07.2011. Bild: semanticus.info.]
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18.07.2011: memoQ 5.0 Basic Webinar
15.7.2011 von Jessica Antosik.
Am 18. Juli 2011 besteht zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr (MESZ) die Möglichkeit, sich in einem Kilgray-Webinar über die neuste Version der weltweit dynamischen Übersetzungsumgebung zu informieren, um diese schließlich optimal nutzen zu können. In der einstündigen Präsentation wird gezeigt, wie Projekte erstellt sowie Translation Memories und Teminologiedatenbanken verwaltet werden. Zudem wird erklärt, wie die von memoQ angebotenen Übersetzungsvorschläge zu verstehen sind und wie man mit Dokumenten umgehen sollte, die man in Formaten anderer Übersetzungsprogramme erhält. memoQ trennt den Text von der Formatierung, sodass lediglich der Text bearbeitet werden muss.
Über Kilgray Translation Technologies
Im Jahr 2004 wurde Kilgray von drei ungarischen Sprachtechnologie-Experten gegründet. Die ersten vier Jahre arbeitete das Unternehmen an der Entwicklung der verwendeten Technologien. Die erstmalige weitreichende Markteinführung fand 2009 statt. Heute hat Kilgray sechs Niederlassungen in vier Ländern – Ungarn, USA, Deutschland, Frankreich und Polen.
Weitere Informationen zu memoQ finden Sie hier.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: Kilgray. Bild: Kilgray.]
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Größtes portugiesisches Übersetzungsunternehmen entscheidet sich für Plunet
1.7.2011 von Richard Schneider.
Mit ca. 80 festen Mitarbeitern ist JABA-Translations der größte portugiesische Übersetzungsdienstleister und gilt als eine der bedeutendsten Übersetzungsunternehmen auf der Iberischen Halbinsel. Das wachstumsorientierte Unternehmen setzt international die Standards für erstklassige portugiesisch- und spanischsprachige Übersetzungsdienstleistungen, Lokalisierung und Desktop Publishing.
Für Joaquim Alves, Geschäftsführer und Gründer von JABA-Translations, ist die Auswahl des passenden Management-Systems absolute Chefsache, da diese Entscheidung die gesamte Firmenentwicklung in hohem Maße beeinflusst, wie er zu berichten weiß: „Ein Unternehmen unserer Größe hat komplexe Unternehmensprozesse und Strukturen, welche eine betriebswirtschaftlich verantwortungsvolle und umfassende Planung, Steuerung und Kontrolle unabdingbar machen. Wir waren daher auf der Suche nach einem Management System, dass unsere bestehenden Prozesse und Strukturen und darüber hinaus auch unser kontinuierliches Unternehmenswachstum flexibel und nachhaltig unterstützt. Gleichzeitig sollte auch der dahinterstehende Anbieter unserem Verständnis von Kundenorientierung, Qualität und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit entsprechen. Aufgrund dieser Anforderungen fiel die Wahl schnell und eindeutig auf Plunet“, unterstreicht Alves.
Sufian Reiter, mittlerweile Head of Sales für Nord- und Südamerika, der seit 2008 eine Vielzahl von Plunet-Großkunden hinsichtlich ihrer Unternehmensprozesse und geeigneter Technologien berät, fügt abschließend hinzu: „Wir freuen uns sehr JABA-Translations als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Mit dem Plunet BusinessManager lassen sich sämtliche kaufmännische Prozesse von Übersetzungsdienstleistern optimieren. Vom Vertrieb über das Projektmanagement bis hin zur Controlling-Abteilung und der Geschäftsführung - unsere Lösung erhöht die Produktivität und Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen. Mit Plunet hat sich JABA-Translations für die richtige Managementlösung und den richtigen Partner entschieden.“
[Text: Plunet. Quelle: Pressemitteilung]
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Bald nur noch Lektoratsaufträge für Übersetzer?
17.6.2011 von Johanna Bietau.
Die Welt kommuniziert immer mehr. Mehr Informationen, mehr Leser … und mehr Übersetzende. Zwangsläufig ändern sich dadurch die Mengen und die Qualität der produzierten Übersetzungen. In noch bescheidenem Rahmen machen sich bei professionellen Übersetzungsdienstleistern die ersten Lektoratsaufträge bemerkbar. Sie sind aber Vorboten eines Trends, der sich in den nächsten Jahren verstärken wird.
Lektoratbedarf entsteht infolge diverser Ausgangssituationen und bedingt aus diesem Grund verschiedenartige Korrekturansätze. Um welchen Typ von Korrekturaufträgen geht es?
Normale herkömmliche Qualitätssicherungsaufträge. Ein professioneller Übersetzer bzw. Lektor prüft die Übersetzung eines anderen professionellen Übersetzers.- Linguistisch-technische Qualitätssicherung: Bei besonderen Projekten muss man technische Vorgaben wie Textlängenbeschränkungen einhalten. Das ist insbesondere bei der Lokalisierung von Software oder Maschinensoftware der Fall.
- Qualitätssicherung von Texten, die durch Nicht-Übersetzer erstellt wurden. Sie kommt vor, wenn nicht linguistisch geschulte Fachleute eine Übersetzung anfertigen. Es sind mitunter Ingenieure, die einen Text in eine Fremdsprache übersetzen. Oder es sind zunehmend Billigübersetzer, die teils dürftige Kenntnisse der Ausgangssprache, des Fachgebiets oder gar der eigenen Muttersprache besitzen.
- Qualitätssicherung von maschinell produzierten Texten. Maschinelles Übersetzen ist seit wenigen Jahren dabei, in größeren Unternehmen und Organisationen Einzug zu halten. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich, aber in bestimmten Fällen durchaus vertretbar. So beispielsweise bei Supportinformationen, die Microsoft auf seinen Webseiten zur Verfügung stellt.
Die Ursachen für die steigende Nachfrage nach Lektoratsleistungen sind vielfältig. Zum einen besteht durch zunehmende Kooperationen zwischen Unternehmen und Lieferanten ein wachsender Bedarf an Standardisierung und Qualitätsstandards. Für Übersetzungen ist die Qualitätsnorm DIN EN 15038 wichtig, die u. a. eine Prüfung der Übersetzungen nach dem Vier-Augen-Prinzip vorschreibt. Ferner gibt es heute kaum eine Maschine, ein Auto, eine Anlage oder ein Gerät ohne Softwarekomponente. Zugleich wächst die Anzahl der Medien, die Übersetzungen verwenden. Das erhöht die technischen Anforderungen an Übersetzungen.
Eine ganz wichtige Rolle spielen die Anstrengungen von Firmen, Kosten zu senken. Nicht zuletzt im Zuge der Wirtschaftskrise von 2009 setzten sie Billigübersetzer ein, die oft qualitativ fragwürdige und problematische Übersetzungen lieferten (vgl. D.O.G.news 04/2009). Manche Firmen bleiben bei diesem Kurs, lassen aber einen Teil dieser Übersetzungen durch Lektoren reparieren. Verbunden mit Kosteneinsparungen zum einen und dem Wunsch, sehr schnell Übersetzungen bereit zu stellen zum anderen, kommen maschinelle Übersetzungssysteme zum Einsatz. Entsprechend müssen die Ergebnisse geprüft werden.
Heute erstellen Firmen in hohem Maße Dokumentationen und Übersetzungen modular. Ein Teil der übersetzten Texte stammt demnach aus einer Dokumentationsdatenbank. Ein anderer Teil der verbleibenden Texte wird mit Translation Memories übersetzt, wobei diese Übersetzungen von unterschiedlichen Übersetzern erstellt werden. Den Rest übersetzen schließlich automatische Übersetzungsprogramme, die nun in den meisten modernen Translation Memory Systemen integriert sind.
Je nach Herkunft der übersetzten Segmente setzt der Lektor verschiedene Schwerpunkte:
- Bei Übersetzungen, die von anderen Fachübersetzern stammen, prüft er eher auf Flüchtigkeitsfehler, vergessene Wörter oder Terminologiefehler. Relativ selten findet er Verständnisfehler.
- Bei technisch bedingten Prüfungen achtet er in erster Linie auf Textlängen, Abkürzungen, Wortreihenfolge bei Befehlen, richtige Deutung von alleinstehenden Wörtern, o. Ä.
- Übersetzungen, die von nicht professionellen Übersetzern stammen, sind zeitaufwändig zu prüfen. In Einzelfällen bedeutet dies sogar, dass eine Neuübersetzung billiger ist. Oft findet man neben Fehlern, die auch professionelle Übersetzer machen, schlichte grammatikalische Fehler. Ebenfalls kommen Fehler vor, die mit dem Basisverständnis der Technik bzw. der Ausgangssprache zu tun haben (Beispiel: Verwechslung von “Schütz” mit “Schutz”).
- Schließlich verursachen maschinelle Übersetzungsprogramme ganz andere Fehlertypen. Während sie in der Regel die Fachterminologie korrekt einsetzen, sofern diese in einem entsprechenden Wörterbuch hinterlegt ist, machen sie Fehler bei mehrdeutigen allgemeinsprachlichen Begriffen oder bei der Syntax. Meistens sind solche Korrekturen sehr zeitintensiv. Nicht selten ist eine Neuübersetzung günstiger, wenn die Übersetzung anschließend veröffentlicht werden soll.
Mit geeigneten Mitteln lässt sich die Lektoratsarbeit unterstützen und beschleunigen. Zuerst einmal fängt alles bei der Qualität der Ausgangstexte an. Klare Texte, eine eindeutige standardisierte Terminologie und ein einheitlicher Schreibstil sind die Voraussetzung für gelungene Übersetzungen. Des Weiteren bieten Übersetzungssysteme Qualitätssicherungsfunktionen an. Noch effizienter ist eine eigenständige Qualitätssicherungssoftware wie ErrorSpy. Sie prüft die Texte oder Translation Memories auf unterschiedlichste Merkmale wie Zahlen, Terminologie, Konsistenz oder Typografie und generiert Listen potenzieller Fehler. Seit April 2011 steht unter www.errorspy-online.com der kostenlose Qualitätssicherungsdienst der D.O.G. GmbH zur Verfügung. Dort können Interessenten Dateien hochladen und einen Fehlerbericht erhalten.
Was wir in Sachen Qualitätssicherung beobachten, ist voraussichtlich der Anfang einer neuen Dienstleistungsart, die zum Standardrepertoire von Fachübersetzern gehören wird. Irgendwann wird diese spezielle Aufgabe zu den regulären Lehrplänen an Universitäten und Hochschulen gehören.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 2/11. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Dr. François Massion. Bild: Fotolia.]
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