Sie befinden sich aktuell in den uepo.de - Das Nachrichtenportal für Übersetzer Blog-Archiven für den folgenden Tag 30.3.2010.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Feb | Apr » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 | ||||
- Ausbildung (63)
- Bibel/Koran (11)
- Bücher (62)
- Büroorganisation (13)
- Deutsche Sprache (80)
- Dolmetschen (87)
- Einwanderer (19)
- EU (37)
- Fremdsprachen (41)
- Gebärdensprachdolmetscher (5)
- Gebärdensprache (8)
- Gerichtsdolmetscher (79)
- Geschichte (28)
- Honorare/Gehälter (13)
- Interview (3)
- Literaturübersetzer (99)
- Lokalisierung (11)
- Markt (26)
- Maschinelle Übersetzung (10)
- medizinisch-soziales Dolmetschen (7)
- Missstände (44)
- Nachrichten (61)
- Nachrufe (8)
- Politik (54)
- Porträt (46)
- Qualitätssicherung (9)
- Simultandolmetscher (28)
- Sprache allgemein (45)
- Terminologie (24)
- Übersetzen (28)
- Übersetzungsfehler (29)
- Unternehmen (120)
- Veranstaltungen (148)
- Verbände (120)
- Videos (7)
- Werkzeuge (126)
- Wissenschaft (24)
- Wörterbücher (50)
- Zeitschriften (63)
- 7.2.2012: Mag sie Strapse oder nicht? Übersetzungspanne bei "Traumfrau gesucht"
- 3.2.2012: Übersetzung - Ursprung und Zukunft der Philologie?
- 2.2.2012: Erneuter Rekord bei Uepo.de: 2011 mehr als 4.000 Besucher pro Tag
- 1.2.2012: VKD: Dolmetscher lassen die Muttersprache zu Wort kommen
- 31.1.2012: TC3 - Neues sprachwissenschaftliches Magazin der Uni Mainz
- 30.1.2012: Terminologie: Die Sprache der anderen
- 29.1.2012: Videodokumentation: Daakaka - eine Sprache stirbt aus
- 28.1.2012: Hundenamen im Wandel der Zeiten: Benny und Sammy statt Bello und Hasso
- 27.1.2012: "Urkunden übersetzen" in Hamburg - Bereits großes Interesse an den 1. JurANT
- 26.1.2012: Podiumsdiskussion der Wirtschaftskammer Wien: Sprachdienstleister und ihre Auftraggeber
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
Archive für 30.3.2010
Die Übertitler an der Deutschen Oper Berlin
30.3.2010 von Richard Schneider.
Der Tagesspiegel porträtiert unter der Überschrift „Der Dolmetscher – Von Beruf Übertitler“ die Personen, die an der Deutschen Oper Berlin dafür sorgen, dass man versteht, was auf der Bühne gesungen wird. Die Zeitung schreibt:
Lutz Walter ist Übertitler. Er ist derjenige, den in der Deutschen Oper niemand beachtet, weil alle in die andere Richtung schauen. Der in einem kleinen, düsteren Raum hockt, hinter den billigsten Plätzen. Er ist zuständig dafür, dass auf einer schwarzen Projektionsfläche über der Bühne weiße Sätze erscheinen.
Wir erfahren, dass die Zauberflöte aus 180 Noten- und Textseiten mit 493 „Takes“ und der Rosenkavalier sogar aus rund 500 Seiten und 1.500 „Takes“ besteht. Wobei allerdings rätselhaft bleibt, was ein Übertitler unter einem „Take“ versteht.
Miriam Konert ist Dramaturgieassistentin. Sie „tüftelt […] Übersetzungen aus, fragt sich, wo ein Gedankenstrich, ein Punkt fehlt. […] Nach Diskussionen mit dem Regisseur und einem Lektor überprüft sie Rechtschreibfehler, fügt ,Blacks‘ in die Powerpoint-Präsentation ein: Folien ohne Text, die stehen bleiben, wenn nur das Orchester spielt.“
Zur Akzeptanz der Übertitel schreibt das Blatt:
Als sie 1993 eingeführt und zunächst mit Dias, dann mit Filmrollen projiziert wurden, waren die Opernfans nicht gerade erfreut. „Störend“, lautete das Urteil, „vom Kunstwerk ablenkend.“ Platt, banal. Götz Friedrich erlaubte die Neuerung an seiner Oper bloß bei fremdsprachigen Stücken und Premieren. Für manche Inszenierungen legte er sogar eine bestimmte Anzahl von Übertiteln fest, die nicht überschritten werden durfte. Erst 2004, unter der Intendanz von Kirsten Harms, wurden die meisten Vorstellungen für den Zuschauer „lesbar“.
Den genannten Artikel können Sie im Tagesspiegel lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Tagesspiegel, 2010-03-23. Bild: Andre Rival im Auftrag der Deutschen Oper Berlin.]
Geschrieben in Übersetzen | Drucken | Keine Kommentare »