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Archive für Juni 2009
Mit Sprachen schneller ans Ziel: Kern AG mit Frosch beim JPMCC
30.6.2009 von Richard Schneider.
Die Kern AG, Global Language Services, ein führender Anbieter von Übersetzungs- und Sprachendienstleistungen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, war auch in 2009 am Start beim JPMorgan Corporate Challenge. Getreu dem Moto “Mit Sprachen schneller ans Ziel” war ein Team der Kern AG, Sprachendienste, wieder motiviert und erfolgreich beim diesjährigen Lauf dabei. Der weltgrößte Firmenlauf lockte auch im Jahr 2009 wieder mehr als 69.000 Läufer und 2.150 Firmen aus ganz Europa nach Frankfurt am Main auf eine 5,6 km lange Laufstrecke durch das Stadtzentrum.
Alljährlich mischt sich einer der Mitarbeiter kostümiert unter die Läufer und sorgte dieses Jahr als schneller grüner Frosch für etwas Aufregung, Belustigung sowie heitere Laufstimmung unter den Tausenden von Teilnehmern. „Unterwegs wurde es unter der Froschverkleidung zwar etwas heiß, aber es war den Spaß wert. Die bei diesem alljährlichen Franfurter-City-Laufevent jedes Jahr wieder einmalig gigantische Volksstimmungsatmoshäre animierte mich natürlich“, berichtete Herr Knöss, langjähriger Mitarbeiter in der Finanzbuchhaltung des Sprachdienstleister, nach dem Lauf.
„Wieder einmal animierte das Umfeld zur sportlichen Hochleistung und förderte den starken Teamgeist der Kollegen und Kolleginnen. Auch im nächsten Jahr werden wir auf jeden Fall wieder mit dabei sein“, bestätigt Dr. Thomas Kern, Vorstand der KERN AG, Sprachendienste. Kern beteiligt sich bereits seit 2004 an dem Firmenlauf.
Kern AG
Die Kern AG mit Stammsitz in Frankfurt am Main ist ein führender Sprachendienstleister im Bereich weltweiter Kommunikation mit über 40 Geschäftstellen im In- und Ausland. Zu den vielfältigen Dienstleistungen der Kern AG gehören das Übersetzen und Dolmetschen in alle Weltsprachen, Software-, Webseiten- und Dokumenten-Lokalisierung, Terminologieverwaltung, multilinguales Desktop-Publishing, das Vermieten von Dolmetscher- und Personenführungsanlagen, die Kreation nationaler und internationaler Markennamen sowie Sprachentraining in den wichtigsten Sprachen für Firmen und Privatpersonen. Seit der Gründung im Jahr 1969 betreut die Kern Unternehmensgruppe einen stetig wachsenden internationalen Kundenstamm aus unterschiedlichsten Branchen wie beispielsweise Informationstechnologie, Automobiltechnik, Medizin und Pharmazie, Chemie, Maschinenbau sowie Finanz- und Versicherungswirtschaft. Darüber hinaus vertrauen diverse Regierungsstellen, international tätige Verbände und Anwaltssozietäten auf die professionellen Sprachendienstleistungen der Kern AG.

Gruppenbild mit Frosch: Herr Knöss schwitzt unter seinem Kostüm. Rechts von ihm Dr. Thomas Kern und ganz rechts Michael Kern. Die sportlichen Vorstandsmitglieder sind die Söhne des Unternehmensgründers Manfred Kern.
Siehe auch “Birgitt Bohn belegt zweiten Platz beim größten Lauf der Welt“.
[Text: Christiane Lau. Quelle: Pressemitteilung Kern, 2009-06-25. Bild: Kern.]
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ATICOM organisiert Prüfung zum Nachweis von Rechtskenntnissen
29.6.2009 von Richard Schneider.
Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die nicht in ausreichendem Maße Praxiskenntnisse der deutschen Rechtssprache vorweisen und ihre Kenntnis nicht anderweitig nachweisen können, steigen in der ATICOM-Geschäftsstelle stetig.
ATICOM ist daher als Berufsverband praktisch tätig geworden, um diesen Kolleginnen und Kollegen eine Weiterbildungsmöglichkeit anzubieten, die mit einer von den drei Oberlandesgerichten in NRW anerkannten Prüfung abschließt (die Anerkennungszusage der drei OLG liegt ATICOM vor). Zu diesem Zweck wurde eine Kooperation zwischen ATICOM und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) vereinbart. Ab sofort wird die Hochschule regelmäßig externe Prüfungen in NRW abnehmen. Dies ist möglich, da die Abnahme der Prüfung nicht an einen Ort, sondern an die Prüfungsordnung gebunden ist. ATICOM übernimmt als Kooperationspartner der Hochschule die Organisation vor Ort.
Wer nimmt die Prüfung ab?
Die Prüfung wird vollständig und ausschließlich von Prüfungsbeauftragten der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen abgenommen. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats durch die Hochschule und die Anerkennung durch die Oberlandesgerichte.
Was müssen Sie tun, um an der Prüfung teilzunehmen?
Zunächst fordern Sie bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (Senator E.H. (FH) Univ.-Lektor Reinold Skrabal, Tel. 07161-69241; reinold.skrabal@t-online.de) das Prüfungs-Merkblatt mit prüfungsrelevanten Literaturhinweisen, die Prüfungsordnung sowie das Anmeldeformular an. Sollten Sie sich für eine Prüfung in NRW entscheiden, registrieren Sie sich bei ATICOM (Geschäftsstelle, Tel.: 02324-593599 oder E-Mail an geschaeftsstelle@aticom.de) und erhalten nach Zahlung der Registrierungsgebühr für NRW die prüfungsrelevante Literatur zugesandt. Zur Kostendeckung der Prüfungsorganisation vor Ort in NRW sowie der für die Prüfung benötigten Literatur berechnet ATICOM eine Pauschale in Höhe von 145,- Euro (für Mitglieder von ATICOM und befreundeten Verbänden) bzw. 175,- Euro (MwSt.-frei) für andere Teilnehmer/innen.
Erst nach abgeschlossener Vorbereitung auf die Prüfung (ca. 4 - 8 Wochen je nach individuellem Lerntempo etc.) wählen Sie einen von ATICOM und HfWU festgelegten Fixtermin, senden das bei der Hochschule angeforderte offizielle Anmeldeformular dorthin ausgefüllt zurück und überweisen nach Erhalt der schriftlichen Zulassung zur Prüfung und der HfWU-Gebührenrechnung die Prüfungsgebühr in Höhe von 375,00 € (MwSt.-frei) an die Hochschule.
Prüfungsvorbereitung
Die Prüfung ist von der HfWU so ausgelegt, dass Sie sich eigenständig anhand der empfohlenen Literatur vorbereiten können. Auf Wunsch können bei ATICOM auch zwei zusätzliche Repetitorien belegt werden (jeweils individuell buchbar).
Ablauf der Prüfung
Die Prüfung wird an einem Samstag zentral in oder in der Nähe von Düsseldorf abgehalten. Herr Skrabal hält am Vormittag des Prüfungstages ein gebührenfreies Seminar zur Prüfungsvorbereitung. Die dreistündige Prüfungsklausur folgt am Nachmittag des gleichen Tages. Nach einer Pause findet dann die mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.
Durch die Abnahme der Prüfung in NRW ergeben sich für die Teilnehmer/innen nicht unerhebliche Kosten- und Zeitersparnisse sowie der Vorteil von Vorbereitungsseminaren.
Erste Prüfungstermine in Düsseldorf: 5. September 2009 (Fixtermin), 7. November 2009 (Eventualtermin), Repetitorium “Zivilrecht” August 2009, Repetitorium “Strafrecht” August 2009. Details und die Liste mit den aktuellen Terminen finden Sie unter www.aticom.de/a-veranstalt.htm.
[Text: ATICOM. Quelle: ATICOM.]
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Brähler modernisiert Dolmetschlehranlage der Uni Heidelberg
28.6.2009 von Richard Schneider.

Das Seminar für Übersetzen und Dolmetschen (SUED) des Instituts für allgemeine und angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (IASK) an der neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg ist seit Jahrzehnten eine feste Größe unter den wenigen Ausbildungsstätten für Konferenzdolmetscher. Die Absolventen arbeiten simultan und konsekutiv auf höchster Ebene bei Bundesministerien, internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Europäischen Union sowie freiberuflich bei Aufsichtsratssitzungen, Bilanz-Pressekonferenzen oder wissenschaftlichen Fachkonferenzen.
Im historischen Seminargebäude im Herzen der Heidelberger Altstadt wurde die Dolmetschtechnik nun umfassend modernisiert. Heidelberg will damit seine Position unter den führenden Ausbildungsstätten festigen und für die Zukunft gerüstet sein. Neben den bisherigen Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Portugiesisch sollen weitere angeboten werden, wie etwa im neuen MA-Studiengang “Konferenzdolmetschen Japanisch”.
Seit über einem Vierteljahrhundert hatte das frühere “Institut für Übersetzen und Dolmetschen” mit einer Anlage von Brähler ICS gearbeitet. Ein Foto des alten Dolmetscherarbeitsplatzes finden Sie im Uepo-Artikel “Neuer Studiengang in Heidelberg: Konferenzdolmetscher Japanisch/Deutsch“. Durch die aktuellen Anforderungen und den technischen Fortschritt wurde eine Renovierung und Erweiterung erforderlich. Der Auftrag wurde ausgeschrieben und Brähler erhielt den Zuschlag.
Brähler ICS installierte eine Ausrüstung nach dem neuesten Stand der Technik, die sich auf unterschiedlichsten Konferenzveranstaltungen bereits bewährt hat. Dazu gehört das System CDSVAN, bei dem es sich um die Verknüpfung eines Konferenzsystems (Congress Data System) mit einer digitalen Audiobearbeitung in Echtzeit (Virtual Audio Network) handelt. Während bei konventionellen Konferenzsystemen neue Funktionen und Erweiterungen meist nur durch die Anschaffung neuer Hardware eingeführt werden können, ist dies bei CDSVAN hauptsächlich auf Software-Basis möglich. CDSVAN arbeitet ohne jede Audiokomprimierung und bietet damit den Nutzern eine einzigartige Sprachqualität auf allen Sprachkanälen. Darüber hinaus ist CDSVAN das weltweit einzige Konferenzsystem mit einer offenen Architektur. Komplexe Systeme mit Multi-Room-Management, einer Steuerung der Funktionalitäten via IP-Netzwerk oder auch einer Anbindung an andere technische Systeme lassen sich so problemlos realisieren. Alle Sprachsignale können in beliebigen Formaten (AES-EBU, S/PDIF, ADAT, ASIO, WAV etc.) an beliebigen Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden. Das Dolmetscherpult DOLV (Bild) wurde in Abstimmung mit Dolmetschern entwickelt und bietet mit seiner aufgeräumten Bedienoberfläche einen hohen Arbeitskomfort.
Mit dieser Dolmetschlehranlage können die Studenten realistisch auf Ihr Berufsleben vorbereitet werden. Der Dozent kann jeden Studenten einzeln abhören, die Beiträge werden im MP3-Format aufgezeichnet und an den hauseignen Server übertragen. Somit stehen diese den Studenten für weitere Übungen bzw. Verbesserungen digital zur Verfügung.
Brähler ICS Konferenztechnik International Congress Service AG
Die Anfänge von Brähler ICS reichen bis ins Jahr 1958 zurück, als Helmut Brähler in Bonn seine ersten Simultan-Dolmetscheranlagen entwickelte und baute. Seine Firma nannte er Brähler Konferenztechnik. Brähler ICS gilt als einer der Erfinder der Konferenztechnik. Innerhalb weniger Jahre konnte sich Brähler Konferenztechnik aufgrund der Kombination von hochwertiger Konferenztechnik und zuverlässigem Mietservice eine feste Marktposition in Europa erobern. Durch technische Innovation und Kundennähe setzte die schnell wachsende Firma neue Standards im Bereich der Konferenztechnologie.
Heute entwickelt und verkauft Brähler Simultandolmetscher-, Mikrofon- und Abstimmungssysteme auf der ganzen Welt. Über Niederlassungen, Tochtergesellschaften und das weltweite BRÄHLER ICS NETWORK können die Konferenztechniksysteme gemietet werden. Die Erfahrungen aus der täglichen Praxis der Mieteinsätze und Kundenanforderungen fließen direkt in die Entwicklung neuer Systeme ein.
[Text: Brähler ICS. Quelle: Pressemitteilung Brähler ICS, 2009-06-18. Bild: Brähler ICS.]
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CoDesCo präsentiert Übersetzungsfilter für QuarkXPress
27.6.2009 von Richard Schneider.
Unternehmen erstellen Marketingunterlagen wie Kataloge, Broschüren, Flyer, Verpackungen etc., aber auch Bedienungsanleitungen und Dokumentationen zu einem großen Teil mit der marktführenden Layoutsoftware QuarkXPress.
Die deutschen QuarkXPress-Masterdokumente müssen nach der Entwicklung häufig in verschiedene Sprachversionen übersetzt werden. Ist kein interner Übersetzer verfügbar, bedienen sich die Unternehmen externer Übersetzungsbüros, die mit der Übersetzung der Unterlagen beauftragt werden. Dafür muss der zu übersetzende Inhalt des QuarkXPress-Dokuments dem Übersetzer als Datei zur Verfügung gestellt werden.
Der dazu notwendige Workflow ist schnell erklärt: Eine Kopie des QuarkXPress-Masterdokumentes wird an das Übersetzungsbüro geliefert. Alle Texte werden direkt im Dokument bearbeitet. Das übersetzte Dokument wird an den Auftraggeber zurückgegeben und kann dort direkt verwendet werden. Fertig!
Soweit die Theorie. In der Praxis sieht dieser Übersetzungsworkflow oft ganz anders aus: Gerade kleine, spezialisierte Übersetzungsbüros sind oftmals nicht im Besitz von QuarkXPress (und der damit verbundenen Infrastruktur wie Schriften etc.) oder setzen eine Spezial-Software zur Übersetzung ein, die QuarkXPress-Dokumente nicht verarbeiten kann. Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: Die gelieferten Dokumente können nicht geöffnet und bearbeitet werden.
Möchte ein Auftraggeber trotzdem ein solches Übersetzungsbüro beauftragen, hat er nur die Möglichkeit, die zu übersetzenden Texte aus dem QuarkXPress-Masterdokument in einem gängigen Dateiformat, z.B. Microsoft Word, zur Verfügung zu stellen. Idealerweise in segmentierter Form – dabei werden die zu übersetzenden Inhalte möglichst kleinteilig strukturiert zur Verfügung gestellt (satzweise/absatzweise).
Dies ist für den Auftraggeber ein sehr zeitaufwändiger und damit teurer Arbeitsprozess. Zusätzlich entstehen durch diese Arbeitsweise viele mögliche Fehlerquellen, die sich durch das manuelle Exportieren und Importieren der Texte ergeben können.
Damit ist jetzt Schluss! Dank der XTension ex TranslationFilter für QuarkXPress 7 + 8 aus dem Hause CoDesCo IT Consulting, sind alle Auftraggeber von Übersetzungen, wie Unternehmen, technische Redakteure, Werbeagenturen, Übersetzungsbüros usw. ab sofort absolut flexibel in der Auswahl ihres Übersetzungsbüros. Mit nur wenigen “Klicks” können bei Einsatz der XTension Texte aus dem QuarkXPress-Masterdokument in segmentierter Form in Microsoft Word exportiert (optional auch in XML-Formaten wie z.B. XLIFF), dort übersetzt und dann mit allen ursprünglichen Formatierungen wieder in QuarkXPress re-importiert werden.
Klaus Behnke, Geschäftsführer von CoDesCo IT Consulting, bringt die Vorteile, die sich für die Unternehmen durch den Einsatz der XTension ergeben, auf den Punkt: „Die Investition in unser Produkt zahlt sich für die Unternehmen schon nach wenigen Dokumenten aus. Vor allem in Hinblick auf Flexibilität, Kostenersparnis, Zeitgewinn und Sicherheit bietet die XTension einen enormen Benefit für den Übersetzer oder den Auftraggeber von Übersetzungen eines in QuarkXPress erstellten Layouts.“
CoDesCo
Die CoDesCo IT Consulting GmbH wurde 1987 gegründet. CoDesCo ist einer der weltweit führenden Anbieter und Entwickler von XTensions für QuarkXPress, QuarkCopyDesk und das QPS-System. Unter dem Label “extended technologies” hat CoDesCo mehr als 400 XTensions entwickelt, die weltweit erfolgreich vertrieben werden. Zusätzlich zu den XTensions entwickelt und vertreibt CoDesCo auch PlugIns für Adobe InDesign, Adobe InCopy und weitere Software aus dem Hause Adobe Systems.
Weiterhin ist CoDesCo spezialisiert auf die Entwicklung, Optimierung/Anpassung und Integration von Publishing-Software-Lösungen für Verlage und alle, die sich mit Kommunikation beschäftigen. Diese Lösungen können bestehende Systeme ausbauen und erweitern, aber auch Komplettlösungen sein. Sie beinhalten je nach Kundenanforderung Module für Redaktion (Print & Online), AssetManagement-Systeme, Internet, Text- und Bildagenturen, Anzeigenverwaltung und -produktion, Umbruch, Archivlösungen und Finanzbuchhaltung. CoDesCos besonderes Augenmerk liegt auf kundenspezifischen Lösungen und der Integration in bestehende Systemlandschaften.
www.codesco.com/de/ex-translationfilter.html
[Text: Tobias Kallenbach. Quelle: Pressemitteilung CoDesCo, 2009-06-23. Bild: CoDesCo.]
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Vergütungsstreit Literaturübersetzer: Prozessbeginn vor BGH
26.6.2009 von Richard Schneider.
“Jetzt hat die mit großer Härte geführte Auseinandersetzung zwischen Verlagen und Übersetzern um die Höhe der Honorare den Bundesgerichtshof (BGH) erreicht. Dieser will nach einer lebhaften bis turbulenten Verhandlung in der vergangenen Woche am 7. Oktober fünf Urteile verkünden. In den Prozessen geht es darum, ob die vom Marktführer Random House für englischsprachige Romane bezahlten Pauschalhonorare von 12 bis 17 Euro pro Manuskriptseite ohne nennenswerte Erfolgsbeteiligung rechtmäßig sind.” Das schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrem Bericht über den Prozessauftakt. Der BGH muss in den nächsten Monaten erstmals ein schwammig formuliertes Urheberrechtsgesetz aus dem Jahr 2002 auslegen, das die Position der von den Verlagen traditionell schlecht bezahlten Literaturübersetzer stärken sollte. Unter der Überschrift “Was Übersetzer uns wert sind” fasst die Welt die bisherige Entwicklung zusammen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 2009-06-23; Die Welt, 2009-06-24.]
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“Genau ins Schwarze getroffen”: Ulrich Henes mit Localization World zufrieden
25.6.2009 von Richard Schneider.
Knapp 500 Teilnehmer, hochkarätig besetzte Vorträge und Roundtables, unzählige Möglichkeiten zum gezielten Networking – die diesjährige Localization World (8.-10. Juni 2009, Berlin) war wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Für Themen rund um die Produktvermarktung auf internationalem Parkett erwies sich die Konferenz mit begleitender Ausstellung als führende Informationsplattform. Unter dem Motto „Know-how for Global Success“ zeigte die Veranstaltung, wie Unternehmen neue Zielmärkte erschließen und ihre internationalen Geschäftsstrategien erfolgreich umsetzen können. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Lokalisierung der Produktkommunikation. Unternehmen, die ihre Außendarstellung – egal ob Marketingunterlagen oder technische Beschreibungen – an die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Exportlandes anpassen, sind gegenüber dem Mitbewerber klar im Vorteil.
Erstmals fand in diesem Jahr auf der Localization World ein Business-Track statt, der sich mit erfolgreichen Modellen international agierender Unternehmen auseinandersetzte. Vertreter namhafter Unternehmen wie Expedia, HypoVereinsbank, Microsoft, Nero, Roland Berger, Saatchi & Saatchi und Voith Turbo gestalteten als Referenten die Veranstaltung aktiv mit. Workshops, Seminare und Vorträge boten darüber hinaus fachspezifische Informationen für die Life-Science- und Pharma-Branche sowie zum Thema „Lokalisieren von Software-Spielen“. Die Konferenz eröffnete als Keynote-Sprecher Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank.
„Nach wie vor ist der Informationsbedarf zu den Themen der internationalen Produktkommunikation enorm hoch, das zeigt auch die Resonanz der Teilnehmer. Selbst in Zeiten gekürzter Reisebudgets ist die Anzahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr fast konstant geblieben“, sagt Ulrich Henes (Bild), Gründer des Localization Institute in den USA und Mitausrichter der Localization World. „Mit dem neu entwickelten Bereich ‚Global Business’ haben wir genau ins Schwarze getroffen. Das Plenum zu den Vorträgen war meist bis auf den letzten Platz besetzt. Durch diese thematische Erweiterung ist es uns gelungen, die Konferenz für die Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen international agierender Unternehmen attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig schufen wir damit die Möglichkeit zum Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, Sprachdienstleistern, Agenturen und Übersetzern.“
Um Internationalisierungsvorhaben erfolgreich umzusetzen, bedarf es sowohl einer gründlichen Planung als auch einer effektiven Umsetzung. Dazu gehören unter anderem die Analyse möglicher Zielmärkte, die Entwicklung länderspezifischer Marketing-Kampagnen, die Ausweitung des Personalmanagements sowie die Lokalisierung von Webseiten und produktbegleitenden Informationen für den Pre- und Post-Sales-Bereich. Entsprechend weit war der Themenbogen der Localization World gespannt. Das Konferenzprogramm lieferte dabei spezifische Informationen für unterschiedliche Zielgruppen. Es begann mit der Strategieentwicklung für die Erschließung von Auslandsmärkten und reichte bis zur effizienten Lokalisierung der Produktkommunikation für die jeweiligen Zielsprachen. Marketing- und Vertriebsverantwortliche kamen mit den Themen des „Business-Track“ ebenso auf ihre Kosten wie Vertreter von Sprachdienstleistern und Übersetzer, die die Konferenz auch als Möglichkeit zur Weiterbildung nutzten. Darüber hinaus boten die Aussteller-Area, der Lounge-Bereich und die Abendveranstaltungen zahlreiche Gelegenheiten zum Networking.
2010 findet die Localization World vom 7. bis 9. Juni erneut in Berlin statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Localization World in Silicon Valley unter www.localizationworld.com.
[Text: The Localization Institute. Quelle: Pressemitteilung The Localization Institute, 2009-06-19. Bild: The Localization Institute.]
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BDÜ erhöht Kapazität der Fachkonferenz auf 1.500 Teilnehmer
24.6.2009 von Richard Schneider.
Die BDÜ Service GmbH hat die Kapazität der internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft - Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer“ vom 11. bis 13.09.2009 in Berlin auf 1.500 Teilnehmer erhöht. Bis zum Ende der Frühbucherfrist hatten sich bereits mehr als 1.200 Teilnehmer gemeldet und eine Warteliste war eingerichtet worden. Jetzt haben alle, die bisher auf der Warteliste standen, einen festen Platz auf der Teilnehmerliste gefunden. Die Anmeldung zur Konferenz ist damit wieder direkt möglich. Am 19.6.2009 hatten sich 1.315 Personen aus 36 Ländern angemeldet.
Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag mit den Vorträgen von Prof. Jutta Limbach und Mario Ohoven, die Vorträge von Juhani Lönnroth und Don DePalma am Samstagmorgen sowie die Abschlussveranstaltung am Sonntag werden per Videoprojektion in einen angrenzenden Hörsaal für die Teilnehmer übertragen, die nicht direkt im Audimax dabei sein können.
Zusätzlich zur Veranstaltung “Gayle Tufts rockt” im Henry-Ford-Bau hat die BDÜ-Service GmbH für Samstagabend ein Schiff für 300 Personen gechartert. Dort wird den Teilnehmern alternativ eine dreistündige Rundfahrt auf der Spree inklusive abendlichem Buffet geboten (im Teilnehmerbeitrag zur Konferenz inbegriffen). Für den Bustransfer vom Henry-Ford-Bau zum Bootsanleger und abends zurück ins Zentrum von Westberlin an den Wittenbergplatz ist ebenfalls bereits gesorgt.
Alle bereits angemeldeten Teilnehmer erhalten in den nächsten 14 Tagen per E-Mail nähere Informationen zur Wahlmöglichkeit zwischen den Abendprogrammen “Gayle Tufts rockt” und “Bootsfahrt mit Buffet”.
Ausführliche Informationen und Anmeldung unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de
[Text: BDÜ Service GmbH. Quelle: Mitteilung BDÜ Service GmbH, 2009-06-23. Bild: BDÜ Service GmbH.]
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MDÜ 2/2009: Herausforderungen der Globalisierung
23.6.2009 von Richard Schneider.
Die neueste Ausgabe der vom BDÜ herausgegebenen Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer MDÜ widmet sich schwerpunktmäßig den “Herausforderungen der Globalisierung”. Aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Donald DePalma, Oleg Rudavin, Barbara Sabel: Chancen der Globalisierung - Entwicklung des Übersetzungsmarktes
- Ralf Lemster: Gemeinsam am globalen Markt - Wie Sprachdienstleister die Globalisierung nutzen können
- Jutta Witzel: Komplexe Bindingungen, zentrale Steuerung - Übersetzungsmanagement bei SAP
- Duo Jie: Linguistic Challenges - Translating Tibetan into English
- Daniel Rejtö: Großer Nachholbedarf - Projektmanagement-Software für Sprachdienstleister
- Andreas Fuchs: Aufträge effizient verwalten - Verwaltungssoftware für Übersetzer im Test
- Angelika Ottmann: Was ist gerecht? Abrechnung nach Zeilen- oder Wortpreis
- Elisabeth Herrlinger: Feste Flexibilität - Abrechnungsmodalitäten
- Silvia Cerrella Bauer: Schritt für Schritt zum Erfolg - Professionelles Terminologiemanagement in Unternehmen
- Ziad Chama: 25 Jahre gute Memories - Die Entwicklung des Unternehmens SDL Trados Technologies
- Stefanie Geldbach: Integration und Innovation - Neuerungen bei SDL Trados Studio
- Imke Veit-Schirmer, Asa-Bettina Wuthenow: Japanisch in Heidelberg - Weiterbildungsseminar Dolmetschen Deutsch-Japanisch
- Ines Wittig-Herold: Ein Auge für Fehler - Beispiele für Inkonsistenzen in medizinischen Fachtexten
- Janet Carter-Siglow: Ein Quantum Englisch - Wissenschaftliches Übersetzen am Forschungszentrum Jülich
- Philippe Viallon: Bilder lesen lernen - Strategie zur interkulturellen Analyse und Interpretation von Bildern
- Wolfgang Ebner, Sylvia Kalina: Leistungsbewertung trifft Qualitätssicherung - Empfehlungen für eine Leistungsbewertung für angestellte Dolmetscher
- Jutta Witzel: Neues BDÜ-Vorstandsteam - BDÜ-Jahresmitgliederversammlung im März 2009
- Jutta Witzel: Besondere Anforderungen - Transforum-Sitzung bei Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
- Ursula Engels: Excuse mich, can you show me le prochaine Toilette?
Weitere Informationen und Hinweise zu den Bestellmöglichkeiten finden Sie links im Menü unter “Zeitschriften”.
[Text: Richard Schneider. Bild: MDÜ.]
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China Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2009
23.6.2009 von Richard Schneider.
China präsentiert sich dieses Jahr als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse (14.-18.10.2009). Unter dem Motto “Tradition und Innovation“ wurde ein vielfältiges Programm rund um die chinesische Kultur und Literatur konzipiert. In einer Sonderausstellung werden Titel zur chinesischen Kultur, Geschichte und Gegenwart vorgestellt; darunter aktuelle, internationale Übersetzungen aus dem Chinesischen.
Das “Chinesische Amt für Presse und Publikationswesen” (General Administration of Press and Publication, GAPP), hat aus Anlass der Buchmesse die Übersetzung von zwölf Titeln aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch ins Deutsche gefördert. Darunter befinden sich nicht nur bereits namhafte und anerkannte chinesische Autorgrößen, wie Mo Yan (Die Sandelholzfolter) und Yu Hua (Brüder), sondern auch unbekanntere und jüngere chinesische Autoren, wie z.B. Xu Zechen (Im Laufschritt durch Peking), die sich besonders mit dem neuen Leben in Chinas Großstädten auseinandersetzen. Jeder der Titel wurde von GAPP mit einer Fördersumme von 2.000 bis 7.000 Euro unterstützt.
Das Programm auf der Messe wird von einem vielfältigen Kulturprogramm in der Stadt begleitet. Zahlreiche Ausstellungen in Frankfurt und Umgebung, Konzerte, Tanzperformances, Film und Kunst vermitteln ein farbenprächtiges und abwechslungsreiches Bild von China und seinen Einwohnern.
Das Foto zeigt die Dolmetscherin Jing Zhou bei der Vorstellung des offiziellen Plakats auf einer Pressekonferenz im Mai 2009.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilungen Frankfurter Buchmesse. Bild: Frankfurter Buchmesse/Fernando Baptista.]
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Infoblatt 3/2009: Übersetzungen in der Medizin
22.6.2009 von Richard Schneider.
Der ADÜ Nord hat soeben die Juni-Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift Infoblatt herausgebracht. Das Schwerpunktthema lautet “Übersetzungen in der Medizin”. Aus dem Inhalt:
- Dr. François Massion: Medizinische Übersetzungen: Risikofaktoren und Therapie
- Ines Wittig-Herald: Irritationsquellen bei der Übersetzung medizinischer Fachtexte
- Julia Cramer, Christina Müller: Gefäßerkrankungen und Tumoren (Veranstaltungsbericht)
- Internationale Fachkonferenz “Teaching Medical Translation”
- Natascha Dalügge-Momme: Wörterbuch Recht Deutsch/Französisch von Fleck
- Richard Schneider: Ausflug in eine heile Welt: Übersetzer im Bundessprachenamt (Veranstaltungsbericht)
- Gabi François: Workshops zur Textverarbeitung (Veranstaltungsbericht)
- Holger Matthes: Praxistipp Word: In Position gebracht
Sie können das Infoblatt als PDF-Datei kostenlos unter http://infoblatt.adue-nord.de/infoblatt-2009-03.pdf herunterladen.
Der ADÜ Nord weist außerdem auf sein Seminarprogramm für die zweite Jahreshälfte hin, das unter folgender Adresse bereitsteht: http://dokumente.adue-nord.de/seminarprogramm.2009-02.pdf
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