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Archive für 20.2.2009

BDÜ-Konferenz “Übersetzen in die Zukunft” - Jetzt Frühbucherrabatt sichern

Die Globalisierung revolutioniert die Arbeit von Übersetzern und verändert das Berufsbild nachhaltig. Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) vom 11. bis 13. September 2009 eine internationale Fachkonferenz in Berlin mit dem Titel “Übersetzen in die Zukunft - Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer”. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie das Bundessprachenamt haben die Schirmherrschaft für die Konferenz übernommen. Auf die Teilnehmer warten über 80 praxisnahe Vorträge und Workshops, eine Stellenbörse sowie eine Fachmesse. Ein Auftritt von Entertainerin Gayle Tufts am Samstagabend sorgt für frischen Wind nach einem anregenden Konferenztag.

“Mit der Konferenz will der BDÜ in Europa eine Plattform für den Austausch zwischen Sprachmittlern aus der ganzen Welt schaffen”, erläutert Wolfram Baur, Vizepräsident des BDÜ. Der Verband konnte namhafte Experten aus dem In- und Ausland als Referenten gewinnen. Dazu zählen Wissenschaftler ebenso wie Führungskräfte aus der Wirtschaft. Hauptredner sind Juhani Lönnroth, Generaldirektor der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission, Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, sowie der amerikanische Unternehmensberater Donald A. DePalma, ein ausgewiesener Kenner des weltweiten Übersetzungsmarktes.

Der BDÜ rechnet mit 1.000 Teilnehmern. Die Anmeldung ist ab sofort über die Konferenzwebsite möglich. Bis 31. Mai 2009 gibt es einen Frühbucherrabatt. Weitere Informationen zur Fachkonferenz stehen im Internet unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-02-17. Bild: photocase.de.]

CSU will Deutsch im Grundgesetz verankern

Die CSU will die deutsche Sprache zum Wahlkampfthema machen. Markus Ferber, Spitzenkandidat der CSU für die Europawahl, und CSU-Landesgruppenchef Hartmut Koschyk sprachen sich dafür aus, einen Hinweis auf die Landessprache als dem „zentralen Symbol deutscher Identität“ in das Grundgesetz aufzunehmen. Die Sprache sei Voraussetzung der kulturellen Identität, aber auch entscheidendes Bindeglied der Gesellschaft. Deshalb solle die Union diesen Vorschlag auch in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

Im Dezember 2008 hatten sich bereits die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart dafür ausgesprochen, die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern - gegen den ausdrücklichen Willen der Parteiführung.

Die Verankerung der Landessprache in der Verfassung ist in 18 EU-Ländern eine Selbstverständlichkeit, die keiner Diskussion bedarf. In Deutschland ist dieser Geburtsfehler des Grundgesetzes nicht mehr korrigierbar, weil die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament nicht zustandekommt.

Die tiefere Ursache dieser im internationalen Vergleich höchst merkwürdigen Einstellung ist vermutlich der neurotische Hass der Deutschen auf alles Deutsche. Darunter hat auch die Sprache zu leiden, die viele offenbar ohnehin am liebsten gegen Englisch eintauschen würden.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Focus, 2009-02-12.]

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