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Archive für 28.10.2008
BDÜ stellt Weihnachtsgrüße in mehr als 60 Sprachen ins Netz
28.10.2008 von Richard Schneider.
Die kleine, pfiffige Weihnachtsgrußaktion war bereits im vergangenen Jahr gemessen am Presseecho die erfolgreichste Mitteilung des BDÜ. Grund genug, das Angebot 2008 um zehn Sprachen aufzustocken und die frohe Botschaft noch früher in die Welt hinauszuposaunen:
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest stellt der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) wieder seine Weihnachtsdatenbank online: Dort steht die Übersetzung von „Frohe Weihnachten“ in mehr als 60 Sprachen. Die Grüße zum Fest sind nicht nur in gängigen Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch vertreten, sondern zum Beispiel auch in „Amharisch“ oder „Twi“ - Amharisch spricht man in Äthiopien und Twi in Ghana. Weil für Sprachen wie Chinesisch oder Russisch eigene Schriftsätze nötig sind, stellt der BDÜ die Übersetzungen jeweils in Form einer Grafikdatei zur Verfügung. Die Nutzung der Datenbank sowie das Herunterladen der internationalen Weihnachtsgrüße sind kostenfrei: www.bdue.de
Wer für die Weihnachtspost noch die Übersetzung einer Grußkarte oder eines Briefes braucht, der findet auf der BDÜ-Website eine Übersetzerdatenbank mit den Kontaktdaten von mehr als 5.500 Sprachexperten für 86 Sprachen dieser Welt. Sie sind recherchierbar nach Muttersprache, Fachgebieten und sogar nach Postleitzahl. Hier hat man zusätzlich die Option, in dem selbst definierten Umkreis einer Stadt nach einem Übersetzer zu suchen.
Über den BDÜ
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer vertritt seit über 50 Jahren die Interessen von Dolmetschern und Übersetzern gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mit mehr als 5.500 Mitgliedern vereint der BDÜ 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer auf sich und ist damit der größte Berufsverband für Sprachmittler in Deutschland. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn die Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Mitglieder sind hoch und werden vor der Aufnahme in den Verband überprüft. Weitere Informationen unter www.bdue.de.
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2008-10-27. Bild: photocase.de.]
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Terminologie in der Softwarelokalisierung: Probleme und Lösungen
28.10.2008 von Richard Schneider.
In der Fachliteratur zur Softwarelokalisierung wird nur am Rande auf das Thema Terminologie eingegangen. Die wenigen vorhandenen Arbeiten über Terminologie beschränkten sich zudem mehr auf theoretische Ansätze aus der Terminologiewissenschaft, ohne auf einen konkreten Praxiseinsatz oder mögliche Lösungen einzugehen.
Diese Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu ziehen, ist Ziel der Diplomarbeit von Diana Körper. Die zentrale Fragestellung ist die Möglichkeit des Einsatzes terminologischer Arbeit in der Softwarelokalisierung und deren Umsetzbarkeit in der Praxis und im Alltag von Übersetzern.
Nach einer umfassenden Einführung in die Softwarelokalisierung werden gleichermaßen die einzelnen Arbeitsprozesse sowie die dabei eingesetzten computergestützten Hilfsmittel (Translation-Memory-Tools, Softwarelokalisierungstools und Terminologiedatenbanken) vorgestellt. Neben einer kurzen Einführung in die Theorie der Terminologiewissenschaft wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich die Terminologiearbeit in der Softwarelokalisierung von der Terminologiearbeit in anderen Übersetzungsbereichen unterscheidet.
Im späteren Verlauf werden anhand konkreter Probleme in einzelnen Teilbereichen der Softwarelokalisierung (allgemeiner Natur, im Übersetzungsprozess sowie beim Einsatz computergestützten Hilfsmittel) mögliche Lösungsansätze diskutiert. Zur Verdeutlichung der Probleme wird u.a. eine Studie von Kara Warburton bezüglich der Terminologieverwaltung in der Softwarelokalisierung herangezogen. Die aufgezeigten Lösungsansätze sind dabei als Vorschläge für Verbesserungen zu verstehen, erheben aber keinen Anspruch darauf, alle vorher erwähnten einzelnen Probleme vollständig zu beseitigen. Vielmehr wird eine Übersicht möglicher Verbesserungsmöglichkeiten im Übersetzungsprozess gegeben, zu denen Übersetzer greifen können. Aufgezeigt werden dabei auch neuere Hilfsmittel, die erst seit kurzer Zeit auf dem Markt erhältlich sind.
Den Abschluss der Arbeit bilden eine Zusammenfassung aller im Verlauf der Arbeit aufgezeigten Probleme und deren möglichen Lösungsansätze. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage, wie Übersetzer ermutigt werden können, aktive Terminologieverwaltung zu betreiben um den gesamten Übersetzungsprozess zu verbessern.
Diana Körper (2007): Terminologie in der Softwarelokalisierung: Probleme und Lösungen. Hamburg: Diplomica Verlag. 110 Seiten, 38,00 Euro, ISBN-10: 3836653591, ISBN-13: 978-3836653596.
Über die Autorin
Diana Körper, Diplom-Übersetzerin (FH), Studium der Übersetzungswissenschaften an der Fachhochschule Köln im Bereich Kommunikationswissenschaften. Abschluss im Jahr 2005 als Diplom-Übersetzerin. Derzeit tätig als Projektmanagerin für Übersetzungsprojekte.
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